Schulleben

Handwerk hautnah: Neue Perspektiven jenseits des Hörsaals

Grundschule, Gymnasium, dort Abi machen und ab ins Studium. Das ist der übliche Weg zum späteren Berufsleben, der den Schülerinnen und Schülern, nicht nur des Richard-Wagner-Gymnasiums, vorgelebt wird. Doch es geht auch anders. Die Handwerkskammer Bayreuth hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, den Jugendlichen zu zeigen, dass ein Studium nicht das Einzige sein muss, auf das man hinarbeitet.

Am Tag des Handwerks wurden ihnen in der Handwerkskammer und der gewerblichen Berufsschule auf spielerische Art und Weise verschiedenste Ausbildungsberufe nähergebracht: Von der Backstube über die Elektrik bis zum Mauerbau erklärten Auszubildende den Schülerinnen und Schülern, wie sie sich in ihrer Ausbildung kreativ ausleben können. Neben selbst hergestellten Flaschenöffnern, Bruschetta und Linealen konnten die Schülerinnen und Schüler eine Menge neuer Eindrücke, Erfahrungen und Perspektiven mit nach Hause nehmen.

Gerade diese direkte Begegnung mit den Auszubildenden machte den Tag besonders greifbar: Viele der Schülerinnen und Schüler konnten sich zum ersten Mal wirklich vorstellen, wie abwechslungsreich und praxisnah ein handwerklicher Beruf sein kann. Es wurde deutlich, dass nicht nur ein Studium Türen öffnet, sondern auch eine Ausbildung spannende Chancen und persönliche Erfüllung bieten kann – eine Erkenntnis, die bei einigen sicherlich noch lange nachwirken wird.

Rosalie Jakob, 10d

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