Leseförderungsprojekt der Klasse 8d: Eröffnung einer Klassenbücherei

Anlässlich des Welttags des Buches am 23.04. eröffnete die Klasse 8d feierlich ihre eigene kleine Bücherei, welche mit großem Engagement eingerichtet wurde. Im Laufe des Schuljahrs wurde klar, dass viele aus der Klasse begeisterte Leserinnen und Leser sind und sich gerne über ihre jeweiligen Lektüren austauschen. So lag es nahe, ein eigenes Leseförderungsprojekt im Klassenverbund auf die Beine zu stellen.
Die Klassenbücherei bietet dabei nicht nur eine kostenlose Ausleihe und neue Leseerlebnisse, sondern auch die Möglichkeit, Vertretungs- und Freistunden sinnvoll zu füllen. Außerdem regt sie weiterhin den erfreulicherweise schon bestehenden Diskurs über Gelesenes innerhalb der Klasse an. Auch einen spannenden Einblick in grundlegende Abläufe des Bibliothekswesens erhielten die Schülerinnen und Schüler: Sie entwickelten eigene Genre-Einteilungen, katalogisierten die Bücher und fortan organisieren sie selbstständig die Ausleihe. Auf diese Weise verbinden sich praktische Erfahrungen mit kreativem Arbeiten – ein gelungenes Beispiel dafür, wie Lernen und Begeisterung Hand in Hand gehen können.
Kreative Buchpräsentation der Klasse 10b – Kirsten Boie: „Dunkelnacht“

Auch die Klasse 10b organisierte ein kreatives Lektüreprojekt zur Novelle „Dunkelnacht“ von Kirsten Boie. Im Zentrum der Präsentation standen zwei wesentliche Aspekte: Zum einen wurden die historischen Hintergründe beleuchtet, insbesondere die sogenannte Penzberger Mordnacht – ein Endphaseverbrechen des Zweiten Weltkriegs, das den realen Ausgangspunkt der Erzählung bildet. Zum anderen setzte sich die Klasse mit der fiktiven Handlung auseinander, die aus der Perspektive der Jugendlichen Marie, Schorsch und Gustl erzählt wird und die Ereignisse auf eindringliche Weise erfahrbar macht.
Ein besonderer Schwerpunkt der kreativen Buchvorstellung lag auf dem Gedenken an die Opfer dieser Gewalttat. Die Schülerinnen und Schüler würdigten die Ermordeten bewusst und stellten ihre Erinnerung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit – als Mahnung gegen das Vergessen und als Zeichen der Verantwortung gegenüber der Geschichte.
Gerade weil die Ereignisse der Penzberger Mordnacht in der öffentlichen Wahrnehmung vergleichsweise wenig bekannt sind, war es der Klasse ein wichtiges Anliegen, sowohl die literarische Verarbeitung in der Novelle als auch die historischen Fakten sichtbar zu machen und einem breiteren Publikum näherzubringen. So wurden weitere Klassen zur Vorstellung der Ausstellung eingeladen, wobei einzelne Schülerinnen und Schüler Vorträge hielten.
Dr. I. Brähler-Körner
Leseförderungsprojekt der Klasse 8d: Eröffnung einer Klassenbücherei
Anlässlich des Welttags des Buches am 23.04. eröffnete die Klasse 8d feierlich ihre eigene kleine Bücherei, welche mit großem Engagement eingerichtet wurde. Im Laufe des Schuljahrs wurde klar, dass viele aus der Klasse begeisterte Leserinnen und Leser sind und sich gerne über ihre jeweiligen Lektüren austauschen. So lag es nahe, ein eigenes Leseförderungsprojekt im Klassenverbund auf die Beine zu stellen.
Die Klassenbücherei bietet dabei nicht nur eine kostenlose Ausleihe und neue Leseerlebnisse, sondern auch die Möglichkeit, Vertretungs- und Freistunden sinnvoll zu füllen. Außerdem regt sie weiterhin den erfreulicherweise schon bestehenden Diskurs über Gelesenes innerhalb der Klasse an. Auch einen spannenden Einblick in grundlegende Abläufe des Bibliothekswesens erhielten die Schülerinnen und Schüler: Sie entwickelten eigene Genre-Einteilungen, katalogisierten die Bücher und fortan organisieren sie selbstständig die Ausleihe. Auf diese Weise verbinden sich praktische Erfahrungen mit kreativem Arbeiten – ein gelungenes Beispiel dafür, wie Lernen und Begeisterung Hand in Hand gehen können.
Kreative Buchpräsentation der Klasse 10b – Kirsten Boie: „Dunkelnacht“
Auch die Klasse 10b organisierte ein kreatives Lektüreprojekt zur Novelle „Dunkelnacht“ von Kirsten Boie. Im Zentrum der Präsentation standen zwei wesentliche Aspekte: Zum einen wurden die historischen Hintergründe beleuchtet, insbesondere die sogenannte Penzberger Mordnacht – ein Endphaseverbrechen des Zweiten Weltkriegs, das den realen Ausgangspunkt der Erzählung bildet. Zum anderen setzte sich die Klasse mit der fiktiven Handlung auseinander, die aus der Perspektive der Jugendlichen Marie, Schorsch und Gustl erzählt wird und die Ereignisse auf eindringliche Weise erfahrbar macht.
Ein besonderer Schwerpunkt der kreativen Buchvorstellung lag auf dem Gedenken an die Opfer dieser Gewalttat. Die Schülerinnen und Schüler würdigten die Ermordeten bewusst und stellten ihre Erinnerung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit – als Mahnung gegen das Vergessen und als Zeichen der Verantwortung gegenüber der Geschichte.
Gerade weil die Ereignisse der Penzberger Mordnacht in der öffentlichen Wahrnehmung vergleichsweise wenig bekannt sind, war es der Klasse ein wichtiges Anliegen, sowohl die literarische Verarbeitung in der Novelle als auch die historischen Fakten sichtbar zu machen und einem breiteren Publikum näherzubringen. So wurden weitere Klassen zur Vorstellung der Ausstellung eingeladen, wobei einzelne Schülerinnen und Schüler Vorträge hielten.
Dr. I. Brähler-Körner