Schulleben

Herausragendes Ergebnis beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen: 1. Platz auf Landes- und 3. Platz auf Bundesebene für Finja Körber

Nach zwei zweiten Plätzen 2024 und 2025 freute sich das RWG diesen Sommer über einen hervorragenden ersten Platz von Finja Körber auf bayerischer Ebene beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in der Kategorie „Solo“ Englisch.

Beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen geht es zunächst darum, die eigenen Sprachkenntnisse mündlich in einem kurzen, kreativen Video zu präsentieren. Das Thema in diesem Jahr lautete: „Wenn Gegenstände sprechen könnten“. Finja ließ hier „Harry Potter und der Stein der Weisen“ in einem rührenden Film zum Leben erwachen und erzählen, wie ein Buch das Leben eines Menschen vom Kindesalter an begleiten und verändern kann.

Im zweiten Schritt wird einen ganzen Vormittag lang das Allgemeinwissen in der gewählten Fremdsprache schriftlich abgeprüft, dieses Jahr war das Thema „New England States“. Die Schülerinnen bearbeiten dafür Aufgaben in den drei Bereichen “Kreatives Schreiben”, “Wortergänzung/Landeskunde/Leseverstehen” und “Hörverstehen”.

Nach ihrem Sieg auf Landesebene durfte Finja dann am 23. September das RWG beim bundesweiten Sprachenturnier in Papenburg vertreten, wo die 60 besten Schüler und Schülerinnen Deutschlands in drei Tagen in den verschiedenen Wettbewerbssprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Altgriechisch und Latein) zum Thema „Reisen“ Vorträge halten und ein mehrsprachiges Theaterstück schreiben, inszenieren und aufführen mussten. Finja ließ sich die Teilnahme mit ihrer ersten Wettbewerbssprache Englisch nicht nehmen, obwohl sie sich am Wochenende zuvor das Sprunggelenk gebrochen hatte und im Rollstuhl anreisen musste.

In einer weiteren gewählten Fremdsprache, bei Finja Italienisch, mussten die Jugendlichen vor in Kleingruppen vor der Prüfungskommission ein Literaturgespräch über eine zuvor gelesene fremdsprachige Lektüre führen.

Dazu kam ein Schnupperkurs für alle in Saterfriesisch, der letzten lebenden Varietät des Ostfriesischen, welche noch von ca. 1500 Menschen gesprochen wird. Ihre Saterfriesisch-Kenntnisse stellten die Sprachentalente in einer kreativen Aufgabe unter Beweis: Nachdem ein Text auf Saterfriesisch vorgelesen worden war, musste ein Schülerzeitungsbeitrag über diesen in der ersten Wettbewerbssprache verfasst werden.

Bei der Siegerehrung am 26.9. war dann die Freude groß: Finja konnte insgesamt einen herausragenden dritten Platz auf Bundesebene erzielen, in ihrer Sprachenkombination Englisch und Italienisch war sie sogar die beste Schülerin des Wettbewerbs und damit Deutschlands.

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