
„Wohin wollen wir?“ – „Auf die Spitze!“
„Und warum?“ – „Weil wir spitze sind!“
Dieses Jahr stand eine ganz besondere Fahrt an: unsere Abifahrt. Und für ein paar von uns ging es hoch hinaus in die Osttiroler Alpen. Wir wanderten durch die vielfältigsten Landschaften, jedoch immer am Wasser entlang. Dieses wies uns den Weg und wir erfuhren, wie kostbar es ist. Insgesamt ist die Natur etwas unfassbar Wertvolles und wir durften sie in diesen Tagen auf ihre ursprünglichste Art erleben.
Am ersten Tag reisten wir mit dem Zug in die Landschaft der Berge und wer hätte das gedacht, es verlief alles reibungslos bei der Deutschen Bahn. Nachdem jeder eingecremt und mit dem eigenen Rucksack bepackt war, ging es in den nächsten Stunden auf gerade einmal 4km Wegstrecke 800 Höhenmeter nach oben. Der Aufstieg war hart, doch er hat sich gelohnt, denn die Aussicht war atemberaubend. Bergspitzen lagen direkt vor uns, das Gras strahlte in dem sattesten Grün und neben uns glitzerte der eisblaue Gebirgsbach. Gemeinsam hatten wir es zur Essener Rostocker Hütte geschafft, wo bereits das Abendessen auf uns wartete. Nach dem Essen freuten sich einige auf eine heiße Dusche, doch das Wasser hatte andere Pläne und so duschten ein paar eiskalt.
Am nächsten Tag wurden wir von den Glöckchen der Ziegen geweckt, es stand ebenfalls ein steiler Aufstieg zum Rostocker Eck (2749 m) an, jedoch konnten wir uns die Rucksäcke zu zweit teilen, da wir noch eine weitere Nacht auf dieser Hütte blieben. Die Wege waren sehr schmal und zu beiden Seiten ging es abschüssig nach unten, außerdem war es sehr bewölkt. Auf der Bergspitze jedoch öffneten sich die Wolken und lagen sogar teilweise unter uns, wann also passte das Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey besser?
Auf dem Weg nach unten wurde es wieder wärmer und der Gedanke an einen warmen Germknödel beflügelte uns etwas. Daraufhin gingen ein paar von uns noch an den Gebirgsbach, Steintürme wurden gebaut und die Stille der Berge genossen.
Am dritten Tag verabschiedeten wir uns von der Essener Rostocker Hütte und schlugen unseren Weg in Richtung Johannishütte ein. An diesem Tag erreichten wir den höchsten Punkt unserer Reise: das Türmljoch, dieses lag auf 2790 Höhenmeter. Bergspitzen, auf denen noch Schnee lag, waren somit nicht mehr weit entfernt. Auf der weiteren Strecke nach unten liefen uns Murmeltiere über den Weg und die Hütte kam immer näher. Auf dieser erwartete uns ein ganz besonderes Abendessen, ein Vier-Gänge-Menü angefangen mit Suppe bis hin zu Topfenauflauf in Vanillesauce.
Am darauffolgenden Tag ging es erstmals wieder ins Tal, der Anblick von mehreren Häusern, richtigen Straßen und Autos kam uns bereits ungewohnt vor. Und so waren wir noch überraschter, als Frau Rupp ankündigte, dass uns ein Golfcart einen kleinen Teil der Wegstrecke mitnimmt. Die Schnellsten genossen diesen Luxus am längsten, aber wie sagt man so schön: „Nur die Harten kommen in den Garten.“ Auf der Islitzeralm kehrten wir zu Mittag ein, alle zusammen genossen wir typisch österreichische Kost. Danach folgte ein Aufstieg entlang der Wasserfälle, an einer flachen Stelle ging ein Teil der Gruppe sogar mit den Füßen in das eisige Gletscherwasser. Die letzte Hütte dieser Tour lag sehr abgelegen, über ihr türmten sich Bergspitzen und das Wasser rauschte vorbei. Unseren letzten Abend auf einer Hütte verbrachten wir mit Werwolf spielen, gemeinsam das Lied „Über den Wolken“ singen und ausgelassen auf dem Trampolin auf und ab springen.
Da am letzten Wandertag „allein der Abstieg langweilig gewesen wäre“ (Zitat Herr Thiele), suchten wir zudem die Zunge eines Gletschers auf. Diese war jedoch viel weiter entfernt, als es das Schild angab, wer weiß, wie alt dieses bereits war. Und so entschieden wir uns nach einiger Zeit umzukehren. Doch auch ohne die Sichtung von Gletschereis hat sich diese Wanderung gelohnt, wir sahen unzählige Murmeltiere und das Highlight war eine große Schafsherde. Die flauschigen Tiere schmiegten sich an uns und ließen sogar Selfies mit sich machen.
Am Abend erreichten wir dann unser Gasthaus im Tal, fünf Tage wandern haben wir gemeinsam geschafft und das schrie nach einem letzten Schlachtruf:
„Wo wollten wir hin?” „Auf die Spitze!“
„Und wo waren wir?“ „Auf der Spitze!“
„Und warum?“ „Weil wir spitze sind!“
Manche Momente waren hart und anstrengend, das braucht man nicht leugnen, aber unser starker Gruppenzusammenhalt gab uns immer wieder Kraft.
Abifahrt „Hüttentour 2026“ – wir werden dich nie vergessen!
Lena Markus, Q12
„Wohin wollen wir?“ – „Auf die Spitze!“
„Und warum?“ – „Weil wir spitze sind!“
Dieses Jahr stand eine ganz besondere Fahrt an: unsere Abifahrt. Und für ein paar von uns ging es hoch hinaus in die Osttiroler Alpen. Wir wanderten durch die vielfältigsten Landschaften, jedoch immer am Wasser entlang. Dieses wies uns den Weg und wir erfuhren, wie kostbar es ist. Insgesamt ist die Natur etwas unfassbar Wertvolles und wir durften sie in diesen Tagen auf ihre ursprünglichste Art erleben.
Am ersten Tag reisten wir mit dem Zug in die Landschaft der Berge und wer hätte das gedacht, es verlief alles reibungslos bei der Deutschen Bahn. Nachdem jeder eingecremt und mit dem eigenen Rucksack bepackt war, ging es in den nächsten Stunden auf gerade einmal 4km Wegstrecke 800 Höhenmeter nach oben. Der Aufstieg war hart, doch er hat sich gelohnt, denn die Aussicht war atemberaubend. Bergspitzen lagen direkt vor uns, das Gras strahlte in dem sattesten Grün und neben uns glitzerte der eisblaue Gebirgsbach. Gemeinsam hatten wir es zur Essener Rostocker Hütte geschafft, wo bereits das Abendessen auf uns wartete. Nach dem Essen freuten sich einige auf eine heiße Dusche, doch das Wasser hatte andere Pläne und so duschten ein paar eiskalt.
Am nächsten Tag wurden wir von den Glöckchen der Ziegen geweckt, es stand ebenfalls ein steiler Aufstieg zum Rostocker Eck (2749 m) an, jedoch konnten wir uns die Rucksäcke zu zweit teilen, da wir noch eine weitere Nacht auf dieser Hütte blieben. Die Wege waren sehr schmal und zu beiden Seiten ging es abschüssig nach unten, außerdem war es sehr bewölkt. Auf der Bergspitze jedoch öffneten sich die Wolken und lagen sogar teilweise unter uns, wann also passte das Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey besser?
Auf dem Weg nach unten wurde es wieder wärmer und der Gedanke an einen warmen Germknödel beflügelte uns etwas. Daraufhin gingen ein paar von uns noch an den Gebirgsbach, Steintürme wurden gebaut und die Stille der Berge genossen.
Am dritten Tag verabschiedeten wir uns von der Essener Rostocker Hütte und schlugen unseren Weg in Richtung Johannishütte ein. An diesem Tag erreichten wir den höchsten Punkt unserer Reise: das Türmljoch, dieses lag auf 2790 Höhenmeter. Bergspitzen, auf denen noch Schnee lag, waren somit nicht mehr weit entfernt. Auf der weiteren Strecke nach unten liefen uns Murmeltiere über den Weg und die Hütte kam immer näher. Auf dieser erwartete uns ein ganz besonderes Abendessen, ein Vier-Gänge-Menü angefangen mit Suppe bis hin zu Topfenauflauf in Vanillesauce.
Am darauffolgenden Tag ging es erstmals wieder ins Tal, der Anblick von mehreren Häusern, richtigen Straßen und Autos kam uns bereits ungewohnt vor. Und so waren wir noch überraschter, als Frau Rupp ankündigte, dass uns ein Golfcart einen kleinen Teil der Wegstrecke mitnimmt. Die Schnellsten genossen diesen Luxus am längsten, aber wie sagt man so schön: „Nur die Harten kommen in den Garten.“ Auf der Islitzeralm kehrten wir zu Mittag ein, alle zusammen genossen wir typisch österreichische Kost. Danach folgte ein Aufstieg entlang der Wasserfälle, an einer flachen Stelle ging ein Teil der Gruppe sogar mit den Füßen in das eisige Gletscherwasser. Die letzte Hütte dieser Tour lag sehr abgelegen, über ihr türmten sich Bergspitzen und das Wasser rauschte vorbei. Unseren letzten Abend auf einer Hütte verbrachten wir mit Werwolf spielen, gemeinsam das Lied „Über den Wolken“ singen und ausgelassen auf dem Trampolin auf und ab springen.
Da am letzten Wandertag „allein der Abstieg langweilig gewesen wäre“ (Zitat Herr Thiele), suchten wir zudem die Zunge eines Gletschers auf. Diese war jedoch viel weiter entfernt, als es das Schild angab, wer weiß, wie alt dieses bereits war. Und so entschieden wir uns nach einiger Zeit umzukehren. Doch auch ohne die Sichtung von Gletschereis hat sich diese Wanderung gelohnt, wir sahen unzählige Murmeltiere und das Highlight war eine große Schafsherde. Die flauschigen Tiere schmiegten sich an uns und ließen sogar Selfies mit sich machen.
Am Abend erreichten wir dann unser Gasthaus im Tal, fünf Tage wandern haben wir gemeinsam geschafft und das schrie nach einem letzten Schlachtruf:
„Wo wollten wir hin?” „Auf die Spitze!“
„Und wo waren wir?“ „Auf der Spitze!“
„Und warum?“ „Weil wir spitze sind!“
Manche Momente waren hart und anstrengend, das braucht man nicht leugnen, aber unser starker Gruppenzusammenhalt gab uns immer wieder Kraft.
Abifahrt „Hüttentour 2026“ – wir werden dich nie vergessen!
Lena Markus, Q12