Schulleben

Eine Freundschaft zwischen Arm und Reich

Pünktchen lebt in reichen Verhältnissen, aber das alleine macht nicht glücklich.


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„Pünktchen und Anton“, die Geschichte einer Kinderfreundschaft über die Grenze von Arm und Reich hinweg, ist ein bekannter Jugendbuch-Klassiker von Erich Kästner. Die Schulspielgruppe der 7. und 8. Klassen zeigte sie als Theaterstück.

Unter der Anleitung ihres sich blind stellenden Kindermädchens geht Pünktchen Betteln – und wird prompt von einer Klassenkameradin erwischt.

Pünktchen hat eigentlich alles: Ein großes Haus, ein Kindermädchen und reiche Eltern. Anton hat nichts: Seine Mutter ist krank, das Geld ist knapp. Trotzdem sind beide Freunde und verstehen sich prima, nachdem sie sich auf der Straße kennengelernt haben.

Doch Pünktchens Welt ist nur scheinbar in Ordnung. Ihr Vater hat nie Zeit, die Mutter interessiert sich nur für ihre schicken Kleider, das Kindermädchen führt Böses im Schilde, denn sie schmuggelt ihrem Freund einen Plan zu, damit der das Haus ausrauben kann.

Pünktchen und Anton sind die besten Freunde und bestehen die Abenteuer gemeinsam.

Die Geschichte der Freundschaft wird so überlagert von einer Kriminalgeschichte und die hat – wie das ganze Stück – auch ihre komischen Seiten, etwa wenn die Haushälterin den nächtlichen Eindringling niederstreckt, um dann mit dem angekommenen Polizisten zu tanzen. Witzig ist auch Pünktchen, die mit ihrer resoluten Art weder Angst noch Respekt kennt und mit ihrer etwas abgehobenen Sprache die Erwachsenen parodiert.

Am Ende wird der Verbrecher gefasst.

Dies alles sorgte in der Aula unserer Schule für eine kurzweilige Unterhaltung und wurde von den Schauspielerinnen der Spielgruppe sicher und überzeugend gespielt. Frau Guder-Späth, die Leiterin der Theatergruppe, konnte sich über die schöne Aufführung freuen und ihre Schützlinge nahmen voll Stolz und Zufriedenheit, dass alles so schön geklappt hatte, den Applaus des Publikums entgegen. Dass der zu Recht üppig erteilt wurde, zeigt das Szenenvideo, das auf dem YouTube-Kanal des RWG steht.

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Wer noch mehr Theater am RWG sehen möchte: Am 7. und 8. Mai spielt die Klasse 9b „Mörder im Dunkel“, am 6., 7. und 8. Juni die Spielgruppe der 9. Klassen „Faust – doppelt oder nichts“ und am 4. und 5. Juli die Theatersenioren den „Hexer“ von Edgar Wallace.