Schulleben

Besuch im SOS-Kinderdorf

Die Anreise nach Immenreuth erfolgte umweltfreundlich mit der Bahn.

Das SOS-Kinderdorf in Immenreuth haben die Schüler und Schülerinnen der neunten Klasse des sozialwissenschaftlichen Zweigs besucht. Lorina Kastl, 9a, hat ihre Eindrücke zusammengefasst.

Im SOS-Kinderdorf angekommen, wurden wir von dem Leiter, Holger Hassel, über das Gelände geführt und durften sogar in eines der Häuser, das leer stand, hinein. Er erzählte uns, dass in dem Kinderdorf Kinder leben, deren Eltern nicht im Stande sind, sich gut um ihre Kinder zu kümmern, weil sie z.B. mit Alkoholproblemen zu kämpfen haben. Diesen Kindern wird im SOS-Kinderdorf eine neue Familie geboten. Sie leben mit einer Kinderdorfmutter zusammen, die von einer Erzieherin unterstützt wird.

Der Leiter des Kinderdorfes, Holger Hassel, führte durch die Einrichtung.

Besonders überrascht hat viele von uns, dass das Kinderdorf wirklich wie ein kleines Dorf ist und dass die Kinder mit den Müttern auch zu einer Familie zusammenwachsen. Er erzählte uns auch, dass manchmal sogar die bereits ausgezogenen Kinder an Weihnachten wieder herkommen, um die Familie zu besuchen.

Wir erfuhren auch über die Ausbildung, die man gemacht haben muss, um eine Kinderdorfmutter zu werden. Außerdem wurde uns erklärt, dass eine Kinderdorfmutter 24 Stunden arbeitet, um für die Kinder wie eine Mutter sein zu können. Dafür hat sie dann aber im Sommer für einige Wochen Urlaub, während denen die Kinder in einem Ferienzeltlager sind.

Das kinderdorf hat ein freundliches Ambiente.

Wir hörten auch, dass es nicht nur Familien gibt, die im Kinderdorf zusammenleben, sondern auch Wohngemeinschaften von Jugendlichen, die mit großer Wahrscheinlichkeit wieder zu ihren echten Eltern zurückkehren dürfen. Diese Jugendlichen werden von Erziehern im Schichtdienst betreut.

Als wir am Ende unserer Besichtigung angekommen waren, sahen wir uns noch eine Dokumentation an, die über dieses Kinderdorf gedreht wurde, und bekamen dadurch noch nähere Einblicke in den Alltag einer Kinderdorffamilie.

Abschließend kann man sagen, dass wir alle sehr positiv überrascht waren und dass der Ausflug sehr interessant war.

Lorina Kastl, 9a