Schulleben

Karriere für Abiturienten

Die Info-Stände waren dicht umlagert.

Die Info-Stände waren dicht umlagert.

Während der Berufs- und Studienorientierungsphase besuchten einige Schüler der diesjährigen Q11 die 14. Bayreuther Ausbildungs- und Studienmesse in der Oberfrankenhalle.

Die Messe wurde von der Arbeitsgemeinschaft aus dem Arbeitskreis Schule und Wirtschaft, den Bayreuther Wirtschaftsjunioren, der Agentur für Arbeit und weiteren Kooperationspartnern der Stadt und dem Landkreis Bayreuth veranstaltet.

Neben 140 Ausstellern wurden auch 30 Vorträge zu einzelnen Konzernen, Ausbildungs- und Studienkonzepten, sowie das effektive Meistern von Vorstellungsgesprächen und andere wichtige Kriterien zur Berufs- und Studienfindung vorgestellt. Hierbei wurden sowohl Unternehmen wie das Klinikum Bayreuth, Medi, Walraven, BayWa, DAK, als auch Schulen wie die FOS/ BOS, Medau- und die PTA Schule vertreten.

Nachdem die Messe bisher nur über Ausbildungen informierte, konnten dieses Jahr auch Studieninteressierte die Veranstaltung besuchen. Hierbei konnten beispielsweise genauere Informationen über das duale Studium gewonnen werden. Die Kombination von Ausbildung und Studium ermöglicht einen höheren Praxisbezug und somit auch ein schnelleres und unkomplizierteres Einsteigen in die Berufswelt.

Überrascht hat uns dabei, dass bei einem dualen Studium noch einmal zwischen dem „Verbundstudium“ und dem „Studium mit vertiefter Praxis“ unterschieden wird. Während beispielsweise das Verbundstudium (mit allgemein doppelt so hoher Nachfrage) ein Studium mit integrierter Berufsausbildung darstellt, enthält ein Studium der vertieften Praxis keine integrierte Ausbildung.

Zusätzlich war die Messe auch eine gute Möglichkeit, um mit Unternehmen erste Kontakte zu knüpfen, ein Praktikum zu vereinbaren oder sogar bereits eine Bewerbung persönlich abzugeben.

Insgesamt war die 14. Bayreuther Berufs- und Studienmesse also ein gelungener Überblick über die aktuellen Perspektiven in der Studien- und Berufswelt, bei dem man seinen persönlichen Horizont erheblich erweitern konnte.

Anna Kraus