Schulleben

Kletternspaß in den Mainauen

Hurra – geschafft! Alle freuten sich, am Ziel zu sein.

Dass man auch bei 30 Grad Hitze einen coolen Wandertag haben kann, zeigte die Klasse 5c. Der Kletterparcours auf der Wilhelminenaue war ein würdiges Ziel, das bei dem hochsommerlichen Wetter niemand überforderte.

Früh morgens trafen sich alle gut gelaunt und optimistisch im Pausenhof. Noch war es frisch und manch einer mag über eine Jacke nachgedacht haben. Aber es war eine gute Entscheidung, alles überflüssige Gepäck daheim gelassen zu haben, denn was man nicht dabei hat, braucht man auch schon nicht herumzuschleppen.

Erster Fotostopp war am Dino in der Fußgängerzone.

So ging es los zum ersten Ziel, dem Dino in der Fußgängerzone. Mit viel Hallo wurde das große Plastikteil begrüßt, bevor es zunächst durch die Innenstadt und dann den Main entlang Richtung Wilhelminenaue ging.

Bein der Rast auf der Aussichtsterrasse kannte die Sonne wenig Erbarmen.

Über das neu geschaffene Wehr am Roten Main und an dem künstlichen See vorbei, in dem im letzten Jahr noch die Seebühne stand, ging es hinauf auf die Aussichtsterrasse am gegenüberliegenden Hang. Die Sonne brannte jetzt schon recht unbarmherzig auf das baumlose Areal und eine Rast fiel kürzer aus als geplant, denn alle waren froh, wieder in den Schatten zu kommen.

Den konnte man am Klettergerüst am östlichen Ende des Geländes genießen. Wer wollte, konnte sich an den gelben Netzen ausprobieren und manche schafften es bis auf die höchsten Spitzen. Schnell zeigte es sich, dass die Klasse nicht die einzige war, die den Spielplatz als Wandertagsziel auserkoren hatte, denn auch etliche andere RWGler fanden sich nach und nach ein. Sogar eine mobile Grillstation hatte eine Klasse dabei und man sah Getränkekisten schleppende Jungs, damit niemand verdursten musste. Klug beraten war, wer einen Ball, ein Strand- oder Federballspiel dabei hatte, denn so konnte man sich die Zeit vertreiben.

Der Wasserspielplatz am Main lud zum Spielen ein.

Beim Rückweg ging es für die Klasse 5c noch am Wasserspielplatz am Mainufer vorbei. Obwohl er sich leider nach einem Jahr in keinem wirklich guten Zustand mehr präsentiert, waren die Wasserpumpen noch voll funktionsfähig und so konnte an den Spielbecken wunderschöne Kanäle mit phantasievollen Abflussmöglichkeiten gebaut werden. Und sogar über die Natur in den Maiauen konnte man sich erfreuen: Ein Storch stand gleich am Wegesrand und wunderte sich über die Besucherschar nicht weniger als diese über das hochbeinige Tier und die ganz Aufmerksamen konnten sogar einen Fischreiher gegenüber dem Wasserspielplatz erspähen. So ging es voller interessanter Eindrücke wieder nach Hause.