{"id":39904,"date":"2025-10-11T04:23:01","date_gmt":"2025-10-11T02:23:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/?p=39904"},"modified":"2025-10-15T17:52:34","modified_gmt":"2025-10-15T15:52:34","slug":"mein-abenteuer-trient-lernen-erleben-wachsen-eine-stipendiatin-des-pad-im-fach-italienisch-berichtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/?p=39904","title":{"rendered":"Mein Abenteuer Trient: Lernen, Erleben, Wachsen \u2013 eine Stipendiatin des PAD im Fach Italienisch berichtet"},"content":{"rendered":"<p><!-- Klamt\n\n--><a href=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Titelfoto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Titelfoto.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"1600\" class=\"aligncenter size-full wp-image-39906 crop169\"  style=\"object-position: 50% 40%;\" srcset=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Titelfoto.jpg 1200w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Titelfoto-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Titelfoto-113x150.jpg 113w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Titelfoto-338x450.jpg 338w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Titelfoto-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Titelfoto-250x333.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dank eines Stipendiums des P\u00e4dagogischen Austauschdiensts (PAD) der Kultusminister Konferenz bekam ich die Chance, gegen Ende der Sommerferien zwei Wochen mit weiteren Jugendlichen in Trient und Umgebung zu verbringen &#8211; eine Zeit, die f\u00fcr mich nicht nur spannend, sondern auch sehr lehrreich war. Am Samstag, den 6. September, begann meine Reise am M\u00fcnchner Hauptbahnhof, wo ich bereits die weiteren Stipendiaten kennenlernen konnte. Am ersten Wochenende war ich gemeinsam mit den deutschen und italienischen Teilnehmern in einer Unterkunft in Candriai untergebracht &#8211; einem kleinen Dorf, welches sich inmitten der Berge befindet. Die ersten Tage dort waren gepr\u00e4gt von Kennenlernen und gemeinsamen Aktivit\u00e4ten, w\u00e4hrenddessen der Italienischunterrricht auch nicht zu kurz kam. Nat\u00fcrlich durfte auch das gemeinsame Genie\u00dfen italienischer Spezialit\u00e4ten nicht fehlen &#8211; von frischer Pasta bis hin zu k\u00f6stlichen Gelato. Besonders beeindruckte mich, wie offen alle waren, sei es beim Austausch \u00fcber Sprache, Kultur oder einfach \u00fcber den Alltag. <\/p>\n<p>Am Montag, den 8. September, lernte ich endlich mein Zuhause f\u00fcr zwei Wochen kennen. Nachdem ich meine Sachen ausgepackt hatte, machte ich mich zusammen mit meinem Austauschpartner und weiteren Teilnehmern auf, um das historische Zentrum Trients zu erkunden. Zwischen engen Gassen, h\u00fcbschen Pl\u00e4tzen und farbenfrohen Fassaden erlebten wir das italienische Lebensgef\u00fchl hautnah. <\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Tagen folgten viele spannende Unternehmungen: ein Shoppingtag in der Stadt, eine F\u00fchrung durch das Castello Buonconsiglio, eines der bekanntesten und meiner Meinung nach sch\u00f6nsten Sehensw\u00fcrdigkeiten Trients, wohingegen wir am Abend einen Abstecher in eine typisch italienische Bar machten. <\/p>\n<p>Auch der erste Schultag war f\u00fcr mich ein Erlebnis. Ich besuchte das \u201eIstituto di Istruzione Martino Martini\u201c und nahm dort am Unterreicht teil. Zur Begr\u00fc\u00dfung erhielten die deutschen Sch\u00fcler typisch italienische Cornetti, die uns auf den Tag vorbereiten sollten. Im Unterricht erkannte ich viele Unterschiede, die das deutsche und italienische Schulsystem voneinander trennen: In italienischen Schulen erhalten die Sch\u00fcler meist nur Frontalunterricht, Gruppenarbeit und Pr\u00e4sentationen gibt es dort nur selten. Zus\u00e4tzlich herrschte in der Klasse deutlich mehr L\u00e4rm, doch die Lehrer lie\u00dfen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und f\u00fchrten den Unterricht gelassen fort. <\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag besuchten wir vormittags erneut den Unterricht, nachmittags stand eine Besichtigung des \u201eMuseo di arte moderna e contemporanea\u201c auf dem Programm. Dort nahmen wir an einer F\u00fchrung durch das Museum teil, welche uns einen tiefen Einblick in die moderne Kunst gab. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Gardasee.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Gardasee.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"1600\" class=\"aligncenter size-full wp-image-39909 crop169\" style=\"object-position: 50% 40%;\" srcset=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Gardasee.jpg 1200w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Gardasee-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Gardasee-113x150.jpg 113w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Gardasee-338x450.jpg 338w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Gardasee-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Gardasee-250x333.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Wochenende folgte wahrscheinlich das gr\u00f6\u00dfte Highlight des gesamten Stipendiums: eine Bootstour auf dem Lago di Garda. Der Blick auf das glasklare Wasser und die riesigen Berge ringsum war einfach atemberaubend. Unser Ziel war das malerische St\u00e4dtchen Malcesine, wo wir das Castello Scaligeri besichtigten. Doch damit noch nicht genug: Am Sonntag stand ein weiterer unvergesslicher Ausflug an. Gemeinsam mit weiteren Stipendiaten und meinem Austauschpartner machten wir uns auf den Weg nach Verona. Dort bestaunten wir die ber\u00fchmte Arena von Verona &#8211; ein Amphitheater, welches dem r\u00f6mischen Kolosseum \u00e4hnelt -, besuchten den ber\u00fchmten Romeo und Julia Balkon und genossen die wundersch\u00f6ne Aussicht vom Castelvecchio auf Verona. Nat\u00fcrlich durfte auch an diesem Tag ein wenig Shopping und das Genie\u00dfen italienischer Spezialit\u00e4ten nicht fehlen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Verona.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Verona.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"1600\" class=\"aligncenter size-full wp-image-39907 crop169bottom\" style=\"object-position: 50% 88%;\" srcset=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Verona.jpg 1200w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Verona-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Verona-113x150.jpg 113w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Verona-338x450.jpg 338w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Verona-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/25-26-StipendiumTrient-Verona-250x333.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der zweiten Woche stand neben dem t\u00e4glichen Schulunterricht noch mehr Kultur auf dem Programm. Wir erhielten eine spannende Stadtf\u00fchrung durch Rovereto und Trient, selbstverst\u00e4ndlich in der italienischen Sprache. Dabei erfuhren wir viel Interessantes \u00fcber die Geschichte und Architektur in den beiden St\u00e4dten. <\/p>\n<p>Zum Ende unserer Reise durften wir noch einige wundersch\u00f6ne Erlebnisse sammeln. Ein ganz besonderes Highlight war unser Ausflug zum Lago Caldonazzo. Nach einer einst\u00fcndigen Busfahrt konnten wir es kaum erwarten, in das glasklare Wasser zu h\u00fcpfen. Meine Freunde und ich wagten es sofort, in den See zu springen und ein paar Runden zu schwimmen, danach genossen wir die Sonne am Ufer. <\/p>\n<p>Am darauffolgenden Morgen stand unser letzter Schultag mit den F\u00e4chern Englisch, Deutsch, Physik und Chemie an. Am Nachmittag ging es dann mit der Seilbahn in Mezzocorona hoch hinaus. Schon w\u00e4hrend der Fahrt bot sich meinen Freunden und mir ein atemberaubender Blick auf die Alpen und die idyllischen D\u00f6rfer. Oben angekommen starteten wir eine kleine Wanderung \u00fcber saftige Wiesen, vorbei an grasenden K\u00fchen, \u00fcber eine H\u00e4ngebr\u00fccke und kleine B\u00e4che. Ziel war eine kleine Alm, wo wir ein typisch trentinisches Gericht probierten: Strangolapreti &#8211; eine Art Kn\u00f6del aus Brot und Spinat, serviert mit Butter und Salbei. <\/p>\n<p>Am Abend feierten wir in Trient unser Abschiedsessen. Bei Pizza tauschten wir unsere Erlebnisse der vergangenen zwei Wochen aus und erz\u00e4hlten uns gegenseitig unsere sch\u00f6nsten Momente. <\/p>\n<p>Schlie\u00dflich hie\u00df es am Freitag, den 19. September, Abschied nehmen. Mit vielen Erinnerungen im Gep\u00e4ck traten wir die Heimreise nach Deutschland an \u2013 dankbar f\u00fcr diese wunderbare Zeit, die unvergesslichen Erfahrungen in Italien und die Freundschaften, die in dieser Zeit entstanden sind. Gleichzeitig freuten wir uns aber auch darauf, unsere Familie und Freunde in Deutschland wiederzusehen. <\/p>\n<p>Eva Persau<br \/>\nKlasse 10a<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dank eines Stipendiums des P\u00e4dagogischen Austauschdiensts (PAD) der Kultusminister Konferenz bekam ich die Chance, gegen Ende der Sommerferien zwei Wochen mit weiteren Jugendlichen in Trient und Umgebung zu verbringen &#8211; eine Zeit, die f\u00fcr mich nicht nur spannend, sondern auch sehr lehrreich war. Am Samstag, den 6. 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