{"id":3514,"date":"2014-04-10T09:19:53","date_gmt":"2014-04-10T08:19:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/?p=3514"},"modified":"2014-04-10T09:27:30","modified_gmt":"2014-04-10T08:27:30","slug":"verrueckt-na-und","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/?p=3514","title":{"rendered":"Verr\u00fcckt? Na und!"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_3516\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/2014-Ausstellung-Psychisch-Kranke_web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3516\" src=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/2014-Ausstellung-Psychisch-Kranke_web.jpg\" alt=\"Alle Workshop-Teilnehmer lachten fr\u00f6hlich in die Kamera. Wer Probleme mit der eigenen Seele hat, muss lernen, sich ihnen zu stellen.\" width=\"450\" height=\"174\" class=\"size-full wp-image-3516\" srcset=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/2014-Ausstellung-Psychisch-Kranke_web.jpg 450w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/2014-Ausstellung-Psychisch-Kranke_web-150x58.jpg 150w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/2014-Ausstellung-Psychisch-Kranke_web-300x116.jpg 300w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/2014-Ausstellung-Psychisch-Kranke_web-250x97.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3516\" class=\"wp-caption-text\">Alle Workshop-Teilnehmer lachten fr\u00f6hlich in die Kamera. Doch wer Probleme mit der eigenen Seele hat, muss lernen, sich ihnen zu stellen.<\/p><\/div>Unsere Seele macht es uns mitunter nicht leicht: Oft ist unser Leben von \u00c4ngsten gepr\u00e4gt, manchmal wird der Blick in den Spiegel zum Horrorerlebnis, weil wir unseren K\u00f6rper nicht m\u00f6gen. Manche k\u00f6nnen nicht mehr fr\u00f6hlich sein, weil sie in Depressionen verfangen sind. Andere greifen zum Alkohol als Fluchtmittel oder ritzen sich mit der Rasierklinge. All dies sind Erfahrungen, die vielen Jugendlichen nicht fremd sind, oft ohne dass die Eltern es wissen.<\/p>\n<p>Weil niemand gerne sein Innerstes preisgibt, ist es ein wichtiger erster Schritt, hier anzusetzen und diese Themen aus dem Tabubereich herauszuholen, indem man dar\u00fcber spricht. \u201eVerr\u00fcckt? Na und!\u201c lautete das Motto eines Workshops f\u00fcr die 9. Klassen des Sozialwissenschaftlichen Zweiges unserer Schule, der sich eben dies zum Ziel gesetzt hatte. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein \u201eAngeh\u00f6rige psychisch Kranker Bayreuth e.V.\u201c und der Diakonie Bayreuth veranstaltet.<\/p>\n<p>Im ersten Teil, den ein Sozialp\u00e4dagoge der Kinder- und Jugendpsychiatrie moderierte, wurden psychische Gesundheitsprobleme und S\u00fcchte thematisiert. Im Anschluss setzten sich die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in Arbeitsgruppen mit der Stigmatisierung und Diskriminierung psychisch Kranker auseinander. Im dritten, f\u00fcr die Teilnehmer eindringlichsten Teil, erz\u00e4hlten zwei G\u00e4ste freim\u00fctig von ihren Abh\u00e4ngigkeiten und den damit verbundenen seelischen, psychischen und sozialen Problemen. Im Gespr\u00e4ch zeigten sie sich entwaffnend offen, sodass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auch sehr pers\u00f6nliche Fragen stellten, von denen keine unbeantwortet blieb.<\/p>\n<p>Das Konzept, \u00c4ngste und Vorbehalte wahrzunehmen und so voneinander zu lernen, erwies sich als au\u00dferordentlich erfolgreich. Vertieft werden konnten die Erfahrungen durch eine sehr ansprechend und jugendgerecht gestaltete Ausstellung des Vereins \u201eApK\u201c in der Pausenhalle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Seele macht es uns mitunter nicht leicht: Oft ist unser Leben von \u00c4ngsten gepr\u00e4gt, manchmal wird der Blick in den Spiegel zum Horrorerlebnis, weil wir unseren K\u00f6rper nicht m\u00f6gen. Manche k\u00f6nnen nicht mehr fr\u00f6hlich sein, weil sie in Depressionen verfangen sind. Andere greifen zum Alkohol als Fluchtmittel oder ritzen sich mit der Rasierklinge. 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