{"id":16303,"date":"2017-06-28T22:02:30","date_gmt":"2017-06-28T20:02:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/?p=16303"},"modified":"2017-06-29T17:39:50","modified_gmt":"2017-06-29T15:39:50","slug":"abschiedsgruss-der-abiturienten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/?p=16303","title":{"rendered":"Abschiedsgru\u00df der Abiturienten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_16304\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/216-17-Abischerz-450.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-16304\" src=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/216-17-Abischerz-450.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"302\" class=\"size-full wp-image-16304\" srcset=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/216-17-Abischerz-450.jpg 450w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/216-17-Abischerz-450-250x168.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-16304\" class=\"wp-caption-text\">In der Mitte der Turnhalle war die B\u00fchne f\u00fcr die Lehrerspielchen.<\/p><\/div>\n<p>Um ein Haar w\u00e4re der diesj\u00e4hrige Abi-Scherz ins Wasser gefallen, aber dann wurde doch noch alles gut.<\/p>\n<p>Wer indes Gro\u00dfartiges erwartet hatte, wurde am Morgen erst einmal entt\u00e4uscht: Dass fr\u00fche Stund Gold im Mund habe, wird wohl nicht das Lebensmotto eines Abiturienten sein. Von ihnen war deshalb, als der Hausmeister Punkt 7:30 Uhr die Pforten des RWG aufschloss, erst einmal keiner zu sehen. Spuren hatten Sie an manchen W\u00e4nden und T\u00fcren hinterlassen, wo das Stichwort \u201eAbitur\u201c zu lesen war und f\u00fcr alle, die es immer noch nicht begriffen hatten, die Jahreszahl \u201e2017\u201c.<\/p>\n<p>Etwas sp\u00e4t dran war auch die Fensterverkleidung im Lehrerzimmergang: Vor einer Woche noch w\u00e4ren die mit Zeitungspapier beklebten Scheiben als perfekter Sonnenschutz durchgegangen, so wirkten sie etwas lustlos und halbherzig, genauso wie die etwas notd\u00fcrftig zusammengew\u00fcrfelte Barrikade am Ende des Ganges &#8211; keine Luftballons, keine Planschbecken und auch keine Wasserpistolen.<\/p>\n<p>Die erwiesen sich auch als \u00fcberfl\u00fcssig, denn ein heftiger Regenschauer reichte aus, um alle, die ohne Schirm unterwegs gewesen waren, gr\u00fcndlicher zu durchn\u00e4ssen, als dies je ein Abiturient gekonnt h\u00e4tte. W\u00e4hrend von denen die ersten Lebenszeichen in Form von lauten \u201eAbi-Abi\u201c-Rufen auf den G\u00e4ngen zu vernehmen waren, machte sich die Schulleitung als wahrscheinlich einzige Sorgen um den Abi-Scherz: Wohin auf die Schnelle?<\/p>\n<p>Mit der Turnhalle war rasch ein gutes Ausweichquartier gefunden, das dann ein doch recht sch\u00f6nes Ambiente f\u00fcr den eigentlichen Scherz abgab: Alle sa\u00dfen friedlich auf dem Boden, alle konnten sehen, was die Abiturienten auf einer flugs aus Turnb\u00e4nken improvisierten B\u00fchne in der Hallenmitte zum Besten gaben. Es war nichts Gro\u00dfartiges, aber nett, unterhaltsam und vers\u00f6hnlich gemacht, sodass niemand blo\u00dfgestellt oder blamiert wurde: Man durfte raten, ob Herr Str\u00f6hla mehr als 45 Liegest\u00fctzen in ebenso viel Sekunden schafften w\u00fcrde (er schaffte sogar 48!), wie viele Singv\u00f6gel Herr Bauer in einer Minute aufsagen konnte oder wie viele Fu\u00dfballnationalspieler er wusste. Die Lehrer durften sich im Rappen beweisen oder andere Aufgaben l\u00f6sen, bei denen es darum ging, zu raten, was man den Kollegen so alles zutrauen w\u00fcrde. Dazu gab es reichlich Essen, Getr\u00e4nke und gute Laune. Was will man eigentlich mehr? <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um ein Haar w\u00e4re der diesj\u00e4hrige Abi-Scherz ins Wasser gefallen, aber dann wurde doch noch alles gut. Wer indes Gro\u00dfartiges erwartet hatte, wurde am Morgen erst einmal entt\u00e4uscht: Dass fr\u00fche Stund Gold im Mund habe, wird wohl nicht das Lebensmotto eines Abiturienten sein. 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