{"id":13111,"date":"2000-01-16T04:00:16","date_gmt":"2000-01-16T03:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/?p=13111"},"modified":"2017-08-06T17:52:56","modified_gmt":"2017-08-06T15:52:56","slug":"der-kampf-um-die-schuelermuetze-1912","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/?p=13111","title":{"rendered":"Der Kampf um die Sch\u00fclerm\u00fctze 1912"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_15955\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2000\/01\/schulermuetze_archiv_rwg_450.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15955\" class=\"wp-image-15955 size-full\" src=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2000\/01\/schulermuetze_archiv_rwg_450.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2000\/01\/schulermuetze_archiv_rwg_450.jpg 450w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2000\/01\/schulermuetze_archiv_rwg_450-250x204.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15955\" class=\"wp-caption-text\">Sch\u00fclerm\u00fctze einer Abschlussklasse, wei\u00dfer Seidenstoff mit hellblauem Band<\/p><\/div>\n<p>Bis 1912 trugen die Sch\u00fclerinnen keine Sch\u00fclerm\u00fctzen. Sie wurden von ihren standes- und modebewussten Eltern vornehm eingekleidet, und es war schon ein gro\u00dfer Fortschritt, dass auf Betreiben der Erziehungsbeh\u00f6rden und des Engagements von Schulleiter Kesselring das Korsett abgelegt wurde. Die Sch\u00fclerinnen trugen nun die praktische Reformkleidung, aber in gediegener Ausf\u00fchrung. Dazu geh\u00f6rten noch immer die teuren Mode- und Winterh\u00fcte, die bis zu 20 Mark kosteten.<\/p>\n<div id=\"attachment_13117\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/modehuete_1912.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13117\" class=\"size-full wp-image-13117\" src=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/modehuete_1912.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"273\" srcset=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/modehuete_1912.jpg 450w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/modehuete_1912-150x91.jpg 150w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/modehuete_1912-300x182.jpg 300w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/modehuete_1912-250x152.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13117\" class=\"wp-caption-text\">Sch\u00fclerinnen mit Modeh\u00fcten im Schulhof, Aufnahme Sommer 1912<\/p><\/div>\n<p>Den Sch\u00fclerinnen selbst scheint das allm\u00e4hlich etwas peinlich geworden zu sein. Vor allem aber wollte man mit den Jungs der anderen Schule mithalten, besonders mit denen der weiterf\u00fchrenden Schulen, deren Distinktionsmerkmal nat\u00fcrlich eine Sch\u00fclerm\u00fctze war, so wie sie auch von den erwachsenen Studenten oder den &#8222;alten Herren&#8220; getragen wurde.<\/p>\n<p>Im Herbst 1912 war die Gelegenheit g\u00fcnstig: Der nun schon altehrw\u00fcrdige und gestrenge Schulrat Kesselring weilte noch in einem Erholungsurlaub, und bei seinem jungen Stellvertreter Dr. Kurz wurde von den Sch\u00fclerinnen der sechsten Klassen der Antrag gestellt, ob man nicht anstelle &#8222;des teuren und unf\u00f6rmlichen Winterhutes&#8220; eine &#8222;kleidsame Tellerm\u00fctze&#8220; tragen k\u00f6nne, so wie es auch schon an anderen Schulen in Mittel- und Norddeutschland Sitte sein. Zudem reichten die Sch\u00fclerinnen auf seine Nachfrage gleich ein Muster der neuen M\u00fctze ein und betonten, dass der Anschaffungspreis \u00fcberaus g\u00fcnstig sein, n\u00e4mlich nur 2,50 Mark.<\/p>\n<p>Dr. Kurz z\u00f6gerte ob dieses tolldreisten Antrags und holte erst brieflich die Meinung von Kesselring ein. Er wies allerdings in seinem Brief bereits darauf hin, dass er in den &#8222;Disziplinarsatzungen&#8220; keine Bestimmungen gefunden habe, die das Tragen einer solchen M\u00fctze verbieten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Kesselring schob die Entscheidung offenbar zuerst auf Dr. Kurz ab. Kurz testete die von den Sch\u00fclerinnen eingereichte Probem\u00fctze (&#8222;dunkelblaue M\u00fctze mit hellblau-wei\u00dfem Streifen&#8220;), befragte das Kollegium, das Zustimmung signalisierte, und schickte die Probem\u00fctze an den beurlaubten Kesselring. Dieser setzte sie vermutlich auch auf seinen Kopf und stimmte schlie\u00dflich dem Tragen der M\u00fctze zu.<\/p>\n<p>Dr. Kurz erlaubte nun in Bayreuth der 3., 4., 5. und 6. Klasse das Tragen der M\u00fctze. Die beiden unteren Klassen wurden vorerst noch vertr\u00f6stet. Sp\u00e4ter, wie man aus den vorhandenen Photos erkennen kann, hatte dann aber jede Jahrgangsstufe ihre M\u00fctze, wobei festgelegt wurde, dass der farbige Streifen um die M\u00fctze in jedem Jahrgang wechseln sollte. Anfangs hatte die M\u00fctze auch noch keinen Schirm, da das als zu &#8222;unweiblich&#8220; galt; aber auch dieser Schirm wurde bald erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Den Sch\u00fclerinnen selbst war nun die Sache anfangs nicht ganz geheuer. Wie aus den Erinnerungen von Emmy\u00a0 C. Rindsberg hervorgeht, versammelten sich die Sch\u00fclerinnen der 5. Klasse in der Wohnung einer Mitsch\u00fclerin in der Hofapotheke und und behelmten sich mit den neu angeschafften Sch\u00fclerm\u00fctzen. Dann zog man auf den &#8222;Bummel&#8220; \u00fcber die Maxstra\u00dfe und ma\u00df seine Kr\u00e4fte mit den ebenfalls anwesenden Bummelanten aus den Jungen-Schulen.<\/p>\n<p>Die Wirkung muss eine durchschlagende gewesen sein. Die M\u00fctzen der Sch\u00fclerinnen wurden Stadtgespr\u00e4ch, und sogar ein Reporter des &#8222;Bayreuther Tagblatts&#8220; wurde angelockt. H\u00e4misch berichtete nun die Zeitung am 17. Oktober 1912 von dieser neuen &#8222;Unzier&#8220;, denn &#8222;sch\u00f6n sehen die jungen Damen mit den M\u00fctzen nicht aus&#8220;.<\/p>\n<p>Auch einem beflissenen Beamten der K\u00f6niglichen Regierung, Kammer des Innern, war diese Ver\u00e4nderung im Bayreuther Stra\u00dfenbild sogleich aufgefallen, oder sie wurde ihm hinterbracht. Er sah sich am 21. Oktober 1912 umgehend zu einem Brief an den Direktor der st\u00e4dtischen H\u00f6heren M\u00e4dchenschule veranlasst, in dem er Aufkl\u00e4rung forderte:<\/p>\n<p><em>Es wolle berichtet werden, ob dies mit Genehmigung des Direktorats geschieht. Zugleich w\u00e4re anzugeben, aus welchen Gr\u00fcnden das Tragen auffallender Abzeichen seitens der Sch\u00fclerinnen nach der Anschauung der Anstaltsleitung notwendig oder w\u00fcnschenswert erscheint.<\/em><\/p>\n<p>Nun stand die Sache auf der Kippe. Kesselring weilte noch immer im Erholungsurlaub, und so fiel es seinem Stellvertreter Dr.\u00a0Kurz zu, mit einer Erkl\u00e4rung zu antworten. Er reagierte umgehend am 26.\u00a0Oktober und betonte in seinem Brief an die Regierung, dass das Kollegium und der abwesende Schulleiter die M\u00fctzen gebilligt h\u00e4tten. Zudem seien die M\u00fctzen preiswert und auch die Sch\u00fcler der anderen Schulen w\u00fcrden sie tragen. Vor allem appellierte er an die damaligen militaristischen Wertvorstellungen: Die M\u00fctzen w\u00fcrden den &#8222;Chorgeist&#8220; st\u00e4rken und seinen vorteilhaft f\u00fcr die &#8222;Disziplin&#8220; &#8211; !<\/p>\n<p>Die Angelegenheit blieb vorerst ungekl\u00e4rt, aber mittlerweile kam eine Entscheidung, und zwar von allerh\u00f6chster Stelle: Der Deutsche Kaiser und K\u00f6nig von Preu\u00dfen Wilhelm II. und seine Gemahlin, Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, besuchten in Homburg v.\u00a0d.\u00a0H. eine Schule f\u00fcr H\u00f6here T\u00f6chter, die unter dem Protektorat der Kaiserin stand. Dabei fielen der Kaiserin auch die &#8222;bunten Sch\u00fclerm\u00fctzen&#8220; der M\u00e4dchen auf, und sie befand, &#8222;die M\u00e4dchen s\u00e4hen sehr nett darin aus&#8220;. Auch der Kaiser urteilte kennerisch, die M\u00fctzen w\u00fcrden den &#8222;Korpsgeist&#8220; st\u00e4rken. &#8211; Damit war die Sache entschieden. Die &#8222;Frankfurter Zeitung&#8220; berichtete von dem Besuch, und die Bayreuther Zeitungen druckten die Meldung pflichtschuldig nach. Kein k\u00f6niglicher Beamter und kein Schulleiter h\u00e4tte es nunmehr gewagt, die Sch\u00fclerm\u00fctze zu verbieten.<\/p>\n<div id=\"attachment_13119\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1917_1918_vierte_Klasse_Hofgarten_Muetzen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13119\" class=\"size-full wp-image-13119\" src=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1917_1918_vierte_Klasse_Hofgarten_Muetzen.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"702\" srcset=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1917_1918_vierte_Klasse_Hofgarten_Muetzen.jpg 450w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1917_1918_vierte_Klasse_Hofgarten_Muetzen-96x150.jpg 96w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1917_1918_vierte_Klasse_Hofgarten_Muetzen-288x450.jpg 288w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1917_1918_vierte_Klasse_Hofgarten_Muetzen-250x390.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13119\" class=\"wp-caption-text\">Schuljahr 1917\/18, Sch\u00fclerinnen der 4. Klasse im winterlichen Hofgarten, das erste erhaltene Bild mit Sch\u00fclerm\u00fctzen<\/p><\/div>\n<p>So wurde auch an unserer Schule die Sch\u00fclerm\u00fctze zum Erkennungszeichen und zum Statussymbol. Farbe und Form \u00e4nderten sich freilich im Laufe der Jahre. Anfangs hatte sie eine eher dunkle blaue Farbe, in den zwanziger Jahren wurden bisweilen helle Farben getragen. Die M\u00fctzen in der Abschlussklasse wurden auch in wertvoller Seide gefertigt.<\/p>\n<div id=\"attachment_13123\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1924.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13123\" class=\"size-full wp-image-13123\" src=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1924.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1924.jpg 1024w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1924-150x88.jpg 150w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1924-450x264.jpg 450w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1924-768x450.jpg 768w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1924-250x146.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13123\" class=\"wp-caption-text\">Abschlussklasse 1924 in vollem Wichs: wei\u00dfe Seidenkleider und Plisseer\u00f6cke, wei\u00dfe Sch\u00fclerm\u00fctzen und Colour-B\u00e4nder. Atelier-Aufnahme der k\u00f6nigl. bulgar. Hof-Photographen Ramme und Ulrich, Bayreuth, Ludwigstra\u00dfe 26<\/p><\/div>\n<p>Einen Nachteil hatte die M\u00fctze freilich: Schon von weitem konnte nun jeder Bayreuther erkennen, dass sich eine Sch\u00fclerin der H\u00f6heren T\u00f6chterschule n\u00e4herte, und diese konnte nun umso leichter irgendwelcher Missetaten \u00fcberf\u00fchrt werden!<\/p>\n<div id=\"attachment_13121\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Erste_Klasse_nicht_vollstaendig_1929_Schulermuetzen_Ego_Pusher.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13121\" class=\"size-full wp-image-13121\" src=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Erste_Klasse_nicht_vollstaendig_1929_Schulermuetzen_Ego_Pusher.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"303\" srcset=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Erste_Klasse_nicht_vollstaendig_1929_Schulermuetzen_Ego_Pusher.jpg 450w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Erste_Klasse_nicht_vollstaendig_1929_Schulermuetzen_Ego_Pusher-150x101.jpg 150w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Erste_Klasse_nicht_vollstaendig_1929_Schulermuetzen_Ego_Pusher-300x202.jpg 300w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Erste_Klasse_nicht_vollstaendig_1929_Schulermuetzen_Ego_Pusher-250x168.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13121\" class=\"wp-caption-text\">Ego-Pusher: Sch\u00fclerinnen der ersten (5.) Klasse 1929 mit ihren M\u00fctzen<\/p><\/div>\n<p>Das Ende der Sch\u00fclerm\u00fctze kam dann sehr schnell nach 1933 in der Nazi-Zeit. Die M\u00fctze passte nicht mehr in die Volksgemeinschaft, sie war nun als &#8222;elit\u00e4r&#8220; verrufen. So dr\u00e4ngte der Schulleiter darauf, dass sie nicht mehr getragen wurde.<\/p>\n<p>Ein letztes Klassenphoto mit M\u00fctze ist von 1935 erhalten. Danach entstanden nur noch Photos mit M\u00fctzen bei privaten Treffen &#8211; aber hier wurden sie aufgesetzt!<\/p>\n<div id=\"attachment_13125\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Abschlussklasse_1935_letzer_Jahrgang_muetze.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13125\" class=\"size-full wp-image-13125\" src=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Abschlussklasse_1935_letzer_Jahrgang_muetze.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"315\" srcset=\"https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Abschlussklasse_1935_letzer_Jahrgang_muetze.jpg 450w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Abschlussklasse_1935_letzer_Jahrgang_muetze-150x105.jpg 150w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Abschlussklasse_1935_letzer_Jahrgang_muetze-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.rwg-bayreuth.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Abschlussklasse_1935_letzer_Jahrgang_muetze-250x175.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13125\" class=\"wp-caption-text\">Abschlussklasse 1935, der letzte Jahrgang mit M\u00fctze<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis 1912 trugen die Sch\u00fclerinnen keine Sch\u00fclerm\u00fctzen. 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