Für das Stück waren in der Aula verschiedene Schauplätze aufgebaut.
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Die Schulspielgruppen des RWG unter der Leitung von Frau Guder-Späth zeigten einige sehenswerte Aufführungen.
Der Grundkurs Dramatisches Gestalten des RWG führte Kleinen Haus der Stadthalle Tartuffe, eine Komödie von Molière auf.
Die Abiturienten probten die Komödie seit Anfang des Schuljahres unter der Regie der Lehrerin Angelika Guder-Späth. Für das Stück haben sie weit mehr Zeit aufgewendet, als sie gemusst hätten: „Wir haben in den Ferien und an Sonntagen geprobt, sagt Joachim, der den Tartuffe spielte. „Es geht schon viel Freizeit drauf, aber es macht auch Spaß.“ In weiteren Rollen waren zu sehen: Orgon (Paul Kuhnert), Elmire (Lilli Brenner), Mariane (Felicitas Wilke), Dorine (Amelie Möller), Valere (Oliver Strosetzki), Cleantine (Felcitas Schröter), Damis (Nina Hellbach), Mme Pernelle (Franziska Stühle), Flipote/Loyal/Polizist (Ina Rinas).
"Die Schneekönigin" zeigten die Schulspielgruppen der 6. Klassen in der Aula.
Für das Stück waren in der Aula verschiedene Schauplätze aufgebaut.
Mit viel Eifer führten die Schülerinnen vor, was sie zusammen mit Frau Guder-Späth, der Leiterin der Theatergruppen am RWG, einstudiert hatten. Sie entführten noch einmal in die kalte Welt des Winters, wobei neben der spielerischen Leistung besonders das aufwändige Bühnenbild imponierte.
Die "Wilden Hühner" in der Aula
Die "Wilden Hühner", das sind Sprotte, Wilma, Trude, Melanie und Wilma und es heißt, sie seien die coolste Mädchenbande auf Erden. Wie sie sich auf der Bühne machen, zeigte die Schulspielgruppe unserer 7. Klassen.
Um den Hühnern von Sprottes Großmutter das Leben zu retten, tun die Mädchen fast alles: Sie bitten sogar ihre liebsten Feinde, die "Pygmäen", die Jungenbande von nebenan, um Hilfe. Es gab auf der Bühen viel zu sehen, einiges zu lachen und am Ende heftig zu beklatschen, als der Vorhang fiel.
"Chatroom" auf der Bühne
So stellt man sich einen Chatroom vor: Anonym, die Teilnehmer durch Alias-Namen geschützt, online miteinander verbunden und deshalb in der Lage sich spontan über alles auszutauschen, was ihnen durch den Kopf geht, Belanglosigkeiten zumeist: Mir geht es gut, wie geht es dir? Das englische Wort to chat heißt schwatzen.
Vielen geht es aber nicht gar gut: Sie verzweifeln an der Schule, den Eltern, der Belanglosigkeit ihres Daseins. Wenn sie sich im Internet mit anderen austauschen, um ihre Sorgen loszuwerden, ist es kein Geschwätz, sondern Ausdruck ihrer existentiellen Not. Dann fallen bittere Sätze: „Ja, ich wollte mich schon umbringen!“ Und anklagende: „Die Jugend hat keine Ideale mehr, für die sie kämpft.“
Kommunikation ist aber keine Einbahnstraße, selbst dann nicht, wenn sich ein Chat-Forum die Regel gibt, nur zuzuhören, dem anderen keine Ratschläge zu geben. Mit jemandem zu reden, heißt immer auch den anderen beeinflussen, und so wurde aus dem Chat-Forum, das die Theatergruppe der Klasse 11a in der Aula unserer Bühne inszenierte, schnell ein böses Spiel, aus dem Gedanken an den Tod bitterer Ernst und zurück bleiben Sätze voller Hoffnungslosigkeit.