Sitemap  |  Kontakt  |  Ueber uns  



Sozialkunde

Sie finden hier eine Vorstellung des Fachs Sozialkunde und des Fachs Sozialpraktische Grundbildung sowie eine kleine Übersicht über die vielfältigen Aktivitäten des sozialwissenschaftlichen Zweigs des Richard-Wagner-Gymnasiums.


Das Fach

Sozialkunde behandelt als Leitfach der politischen Bildung die wichtigsten Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die demokratische Gestaltung der staatlichen Ordnung und die Mitgestaltung der internationalen Politik.

Unterrichtsziele

Übergeordnetes Ziel ist es, die Schüler auf der Grundlage des Menschenbildes der Demokratie zu eigenverantwortlichem Handeln, Urteilsfähigkeit und zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft zu erziehen.

Der sozialwissenschaftliche Zweig

Sozialkunde ist am sozialwissenschaftlichen Zweig des Richard-Wagner-Gymnasiums Leit- und Kernfach. Es wird in Klasse 8, 9 und 10 jeweils zweitstündig unterrichtet. In der Oberstufe kann es als Leistungskurs (G9) bzw. als Seminarfach (G8) gewählt werden.

Sozialpraktische Grundbildung

Zum Fach Sozialkunde tritt am Richard-Wagner-Gymnasium das Fach Sozialpraktische Grundbildung.
Die Schüler erweitern hier das in Sozialkunde vermittelte Wissen und vertiefen die Kenntnis um die soziale Existenz des Menschen. Sie erfahren, wie wichtig soziales Verhalten für die Gemeinschaft und für jeden Einzelnen ist und wie sich Verantwortungsbewusstsein in der Lebenswirklichkeit zeigt. Dieses Grundthema der Jahrgangsstufe wird unter verschiedenen Aspekten betrachtet und wiederholt, so dass sich bei den Jugendlichen die Bereitschaft weiterentwickeln kann, zunehmend mehr Verantwortung für die Gemeinschaft und sich selbst zu übernehmen.

In möglichst engem Bezug zur sozialen Wirklichkeit erkennen sie, dass das Zusammenleben auf das Engagement des Einzelnen angewiesen ist und ihm Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Auf der Suche nach eigenen Ausdrucks- und Verhaltensweisen suchen sie Orientierung an Vorbildern und Idolen und lernen, bewusst und kritisch mit den meist über die Medien vermittelten Identifizierungsangeboten umzugehen.

Sie erkennen, wie wichtig die Bedeutung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Beitrag des Einzelnen zu ihrer Erhaltung sind.

Im Rahmen einer praxisnahen Unterrichtsgestaltung holen die Schüler Informationen bei außerschulischen Einrichtungen, Organisationen oder Betrieben ein. Kurzpraktika, die entsprechend den örtlichen Bedingungen zu organisieren sind, ermöglichen den Jugendlichen soziales Lernen und die Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen. Um verantwortungsbewusstes Verhalten einzuüben, können alternativ auch Begleitpraktika abgeleistet oder besondere Projekte an der Schule initiiert oder betreut werden (z. B. Streitschlichtung, Erste-Hilfe-Ausbildung, Schulfeuerwehr u. a.).