Schulentwicklung und Evaluation

Nur eine lernende Schule, d. h. eine Schule, die die Qualität ihrer Arbeit regelmäßig überprüft, die ihre Stärken und Schwächen kennt und die sich zum Wohle der ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler ständig weiterentwickelt, kann heutigen gesellschaftlichen Ansprüchen an eine gute Bildungseinrichtung gerecht werden. Evaluation ist daher für eine zeitgemäße Schule eine Notwendigkeit.

Das RWG wurde im Schuljahr 2013-14 einer solchen Evaluation unterzogen. Dazu kam ein neutrales, externes Evaluationsteam, bestehend aus drei Lehrern und einem Vertreter der Wirtschaft, an die Schule. Bereiche, die untersucht wurden, sind zum Beispiel:

  • Rahmenbedingungen
  • Schulorganisation
  • Arbeit des Lehrerkollegiums
  • Innovationsbereitschaft
  • Schulklima und Schulkultur
  • Unterrichtsqualität
  • Zufriedenheit mit der Schule

Zunächst wurden Daten mit Hilfe von Lehrer‐, Eltern‐ und Schülerfragebögen erhoben. Die Schule erstellte ein ausführliches Portfolio über alle Bereiche ihrer Arbeit. Das Portfolio umfasste am Ende mehrere hundert Seiten. An drei Schultagen im November besuchte das Evaluationsteam die Schule. In dieser Zeit fanden am Vormittag Unterrichtsbesuche und am Nachmittag Interviews mit allen Gremien und Vertretungen der Schulgemeinschaft statt. In einer Lehrerkonferenz, zu der auch Schüler- und Elternvertreter sowie Vertreter des Sachaufwandsträgers eingeladen waren, präsentierte das Evaluationsteam der Schulgemeinschaft den ausführlichen Bericht.

Insgesamt hat das Gutachterteam 20 Kriterien bewertet. Jedes Kriterium wurde mit einem der Prädikate „Besondere Stärke“, „Stärke“, „neutraler Bereich/keine Bewertung“, „Schwäche“ oder „Große Schwäche“ bewertet. Es hat uns sehr gefreut, dass die „Besonderen Stärken“ und die „Stärken“ deutlich überwogen. In immerhin sechs Bereichen wurde dem RWG eine „Besondere Stärke“ bescheinigt. Dazu gehören beispielsweise im Bereich des Unterrichts die „Lernförderlichkeit des Unterrichtsklimas“ und die „Klarheit der Darstellung“. Weitere „Besondere Stärken“ liegen u.a. in der „Achtung der Beteiligten“ und bei der „Intensität der Mitwirkung“. Eine „Schwäche“ wurde nur in einem der 20 Punkte ausgemacht: Im Bereich der „Förderung selbstgesteuerten Lernens“ sollten wir uns noch verbessern. Besonders erfreulich fanden wir, dass es nach Ansicht des Evaluationsteams keine einzige „Große Schwäche“ gibt.

Der Bericht ist uns einerseits Bestätigung für die Arbeit, die wir am RWG leisten, und andererseits Ansporn, in einigen Bereichen noch besser zu werden und uns weiterzuentwickeln.

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