Informatik

Ohne den Computer und das Internet geht heute nicht mehr viel. Deshalb ist es wichtig, den Schülern das entsprechende Rüstzeug mitzugeben: Zur entsprechenden Medienkompetenz gehört aber mehr als nur der Umgang mit Maus und Tastatur: Die Schüler sollen auch lernen, wie ein Computer „denkt“ und wie Programme strukturiert sind, um sie anwenden zu können. Und er muss auch lernen, die Grenzen und Probleme der neuen Medien zu erkennen. Dazu leistet das Fach Informatik in den verschiedenen Jahrgangsstufen wichtige Beiträge:

5. Jahrgangsstufe: Tastschreiben

Die Schüler lernen als Grundlage für den weiteren Informatikunterricht das 10-Finger-Tastenschreiben in einem mehrmonatigen Kurs. [mehr…]

6. Jahrgangsstufe: Informatik (im Rahmen von NuT)

Im Schwerpunkt Informatik des Faches NuT werden Grundlagen der Informationsdarstellung erlernt. Dazu soll nun der Umgang mit Grafik‐, Textverarbeitungs‐ und Präsentationssoftware eingeübt werden. Dies erfolgt unter dem Aspekt der objektorientierten Sichtweise: Die Schüler bekommen einen Einblick in produkt‐ und zeitunabhängige Konzepte, die sie auf unterschiedliche Softwaresysteme anwenden und übertragen können. Dies stellt einen wichtigen Grundstein für die späteren Schuljahre, ja sogar für Studium und Beruf dar.

7. Jahrgangsstufe: Informatik (im Rahmen von NuT)

Im Schwerpunkt Informatik des Faches NuT beschäftigt man sich mit vernetzten Informationsstrukturen (Internet: Grundlagen, Informationssuche im Internet, Erstellen von Internetseiten, Gefahren des Internets). In Zusammenarbeit mit Stadtjugendamt bzw. Polizei konnte bisher immer eine Informationsveranstaltung zu Gefahren im Internet angeboten werden.

Des Weiteren wird auf den Austausch von Informationen via E-Mail eingegangen. In einem dritten Kapitel beschäftigt man sich mit dem Beschreiben von Abläufen durch Algorithmen. Mit Hilfe der einfachen und schülergerechten Programmierumgebung Robot Karol werden Grundlagen für das spätere Erlernen einer Programmiersprache geschaffen.

Während des Schuljahres wird ein gemeinsames Projekt zwischen Physik und Informatik durchgeführt, indem Hypertexte(Internetseiten) zu einem Thema des Schwerpunkts Physik (z. B. „Optische Geräte“) erstellt werden.

Mittelstufe:

Das Richard-Wagner-Gymnasium bietet ab der 8. Jahrgangsstufe auch die Möglichkeit der wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildungsrichtung, die neben dem Fach „Wirtschaft und Recht“ zusätzlich „Wirtschaftsinformatik“ beinhaltet. Die Wirtschaftsinformatik steht als Teil der angewandten Informatik an der Schnittstelle von Betriebswirtschaftslehre und Informatik. Ziel der Wirtschaftsinformatik ist das Optimieren von Geschäftsprozessen. Den Schülern werden exemplarisch und anwendungsbezogen Grundlagen vermittelt, die sie für die zielgerichtete und verantwortungsvolle Nutzung und Mitgestaltung von Informations‐ und Kommunikationssystemen im Zusammenhang mit ökonomischen sowie studien‐ und berufsbezogenen Aufgabenstellungen benötigen.

8. Jahrgangsstuf: (WIn):

Mit einer modellhaften Übersicht über wesentliche Informationsflüsse eines Unternehmens wird eine Basis für die weitere Arbeit gelegt. Am Beispiel der Kommunikation des privaten Haushalts mit dem Unternehmen (z. B. Bestellungen) lernen die Schüler grundlegende Techniken der Informationsbeschaffung und der Darstellung von Information kennen.

Anschließend wird am Beispiel der Außendarstellung des Unternehmens an komplexere Aufgaben der Strukturierung und Präsentation von Information herangeführt (z. B. Gestaltung von Informationsseiten mit Textverarbeitungs‐ oder geeigneten graphischen Präsentationsprogrammen). Mit den Grundlagen der Finanzbuchhaltung lernen die Schüler schließlich ein System für das Erfassen, Ordnen und Auswerten von Daten sowie die Modellierung zentraler Geschäftsprozesse kennen.

9. Jahrgangsstufe (WIn):

Der Schwerpunkt liegt jetzt auf den Informationsflüssen innerhalb des Unternehmens, und zwar im Rahmen von Beschaffungs‐ und Absatzvorgängen, im Personalbereich und im Anlagenbereich. Eine herausragende Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Umgang mit Datenbanken. Da viele Problemstellungen im Unternehmen die Modellierung von Prozessen erfordern, lernen die Schüler, Abläufe mit Algorithmen zu beschreiben (z. B. bei der Darstellung der Wertminderung von Anlagegütern). Die Grundlagen des Rechnungswesens werden in diesem Zusammenhang vertieft.

10. Jahrgangsstufe (WIn):

Zunächst stehen Informationsflüsse innerhalb des Unternehmens im Vordergrund. Die Schüler setzen sich mit wichtigen innerbetrieblichen Informationssystemen wie dem Jahresabschluss und der Kosten‐ und Leistungsrechnung auseinander. Unter den Aspekten der Datensicherheit und der rechtlichen Grenzen bei der Informationsverarbeitung weitet sich der Blickwinkel wieder und schließt die Außenbeziehungen des Unternehmens mit ein.