MINT-Kooperationen

In den MINT Fachbereichen kooperiert das RWG eng mit der Universität Bayreuth.

Praktikumsschule

Das RWG ist in der besonderen Situation Praktikumsschule in den MINT-Fächern Biologie, Chemie, Mathematik und Physik zu sein. Im studienbegleitenden fachdidaktischem Praktikum für das Lehramt an Gymnasien nehmen Studierende einmal in der Woche für drei Stunden am Fachunterricht teil, konzipieren und halten eigene Unterrichtsstunden. Die Praktikumslehrkräfte stehen im Anschluss an den Unterricht für Besprechungen zur Verfügung und führen mit den Studierenden nach Abschluss des Praktikums ein Beratungsgespräch über die voraussichtliche Eignung für den Lehrberuf.

Lernort Universität

Schülergruppen und Klassen nutzen die Uni Bayreuth als außerschulischen Lernort, indem Veranstaltungen besucht und Praktika durchgeführt werden. So wird z.B. das Demonstrationslabor für Gentechnik und Biotechnologie der Didaktik der Biologie für gemeinsame Forschungspraktika in der Q11 oder für die praktische Vorbereitung von Wettbewerbsarbeiten genutzt. [mehr…]

Des Weiteren existiert eine Zusammenarbeit der Fachschaften Chemie am RWG und an der Universität im Rahmen von c#nat: Eine Lehrkraft arbeitet von Beginn an mit in dem c#nat Team. Gemeinsam mit Professoren und Mitarbeitern verschiedener Lehrstühle der Chemie werden Unterrichtseinheiten erstellt. Schulklassen können sich für Besuche an der Universität bewerben und dort im Labor arbeiten. [mehr…]

Seit dem Jahr 2014 findet seitens der Didaktik der Chemie ein neues Gemeinschaftsprojekt oberfränkischer Chemielehrer statt. Es werden Materialkisten für Schüler zum selbstorganisiertem Lernen erstellt.
Regelmäßig werden Schülerinnen und Schüler zu universitären Angeboten informiert, z.B. Schnupperstudium Chemie, GIRLS und BOYS-Day, Hochschultag, MuT [mehr…], Kinderuni [mehr…]

Zusammenarbeit mit anderen Schulen

Durch die Aufnahme in das NaWigator Netzwerk ergab sich ein Austausch mit den anderen bundesweiten NaWigator-Schulen und dem IPN in Kiel. Zudem konnte die Luitpoldschule als Tandemschule gewonnen werden.

Eine andere Kooperationsform ist das Projekt DELTAPlus. Mit diesem Projekt wird naturwissenschaftliches Unterrichten und der Austausch zwischen den Lehrern verschiedener Schulen gefördert. [mehr…]

Berufsorientierung

Bei den Berufsmessen des RWG erhalten die Schüler der Oberstufe eine Berufsorientierung. Zu den Firmen und Einrichtungen, die sich an der Messe beteiligen, gehören regelmäßig auch solche aus dem MINT-Bereich. Dadurch erhalten die Schüler konkrete Informationen über naturwissenschaftliche Berufsfelder. [mehr zur Berufsorientierung am RWG…]

Eltern-Expertenpool

Im Schuljahr 2011/12 wurde am RWG der Elternexpertenpool angelegt. Eltern wurden dazu aufgerufen, sich mehr als bisher in die Arbeit der Schulfamilie einzubringen. So wurden Eltern gesucht, die

> einen interessanten Beruf ausüben und Schülerinnen und Schülern der Oberstufe an einem Infoabend oder einer schuleigenen Berufsmesse darüber berichten
> besondere Fähigkeiten oder Hobbys besitzen, die sie gerne an Schülerinnen und Schüler weitervermitteln wollen
> über Kontakte zu Behörden, Firmen, Betrieben etc. verfügen, die für einen Unterrichtsbesuch oder ein Schulprojekt von Interesse wären
> handwerklich begabt sind und sich gerne bei kleinen Renovierungsarbeiten im Schulhaus, bei Schulfesten, Theateraufführungen, im Schulgarten, oder engagieren würden

Im Rahmen diese Expertenpools, der in diesem Schuljahr in „Elternfundus“ umbenannt wurde, befinden sich auch Mütter mit naturwissenschaftlichen und technischen Berufen. Diese referieren an Berufsinformationsveranstaltungen der Schule für die Oberstufe und fungieren als MINT-Botschafterinnen. So wurden z. B. die Berufszweige Wirtschaftsingenieurwesen, Biotechnologie, Architektur, Energiewesen, Medizin und Psychologie von Frauen vorgestellt und dadurch gerade den Schülerinnen demonstriert, dass sich auch Frauen in solchen Disziplinen behaupten. Weitere naturwissenschaftliche und technische Berufe wurden von Vätern vorgestellt. Über diesen Expertenpool können auch Betriebsbesichtigungen oder „Schnupperpraktika“ arrangiert werden. Auch dies wird von einzelnen Schülerinnen und Schülern gerne angenommen. Weiterhin werden Studiengänge in MINT-Fächern im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung von der Referentin Frau Bernard von der Universität Bayreuth nochmals detailliert vorgestellt.