Das Sozialpraktikum

Das Sozialpraktikum muss von allen bayerischen Schülern, die an einem Gymnasium den Sozialwissenschaftlichen Zweig gewählt haben, nach der Schulordnung für die Gymnasien in Bayern (GSO) vor Vollendung der 10. Jahrgangsstufe abgeleistet werden und ist die Voraussetzung für das Vorrücken in die Oberstufe. Es umfasst 15 Arbeitstage, welche aber auch über mehrere Ferien bzw. Schuljahre aufgeteilt werden können. Fünf Tage des Sozialpraktikums können von den Schülern der 9. Jgst. auch während der Schulzeit, in der Fahrtenwoche vor den Sommerferien, abgeleistet werden.

Im Vordergrund soll hierbei der Dienst am Menschen, die soziale Ausrichtung, stehen, weshalb vor allem soziale Einrichtungen als Praktikumsstätten gewählt werden sollten. Aber auch das eigene soziale Engagement, z.B. in Verein oder Kirchengemeinde, kann unter bestimmten Voraussetzungen auf das Sozialpraktikum angerechnet werden. Diese Anrechnung erfolgt allerdings individuell je nach Tätigkeit des Schülers. Deshalb ist vorherige Absprache mit der Lehrkraft notwendig. Sowohl bei der Suche nach Praktikumsplätzen als auch bei der Erstellung des abschließenden Praktikumsberichts in der 10 Jgst. stehen die Sozialkundelehrer den Schülern beratend zur Seite.

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