Latein

Latein, die Sprache der Antike und bis weit in die Neuzeit hinein auch die Sprache der Kunst, Kultur und Wissenschaft, hat auch in der heutigen Zeit nichts von ihrer Bedeutung im Bildungswesen verloren.

Zehn Gründe, warum man Latein lernen sollte:
Latein öffnet den Blick – nicht nur in die Welt der Antike.

Latein öffnet den Blick –
nicht nur in die Welt der Antike.

  1. Das Latinum ist Zulassungsvoraussetzung für zahlreiche Studienfächer.
  2. Die Deutsche Sprache ist reich an lateinischen Ausdrücken.
  3. Latein ist Grundlage der Wissenschaftssprache – auch im Englischen.
  4. Latein unterstützt den Deutschunterricht.
  5. Latein fördert die Lesekompetenz.
  6. Latein als „Muttersprache“ Europas ist die beste Basis für moderne Fremdsprachen.
  7. Die Wurzeln unserer gemeinsamen europäischen Kultur werden bewusst: Latein ist eine Brücke zwischen Tradition und Fortschritt.
  8. Eine breite Allgemeinbildung wird vermittelt.
  9. Latein ist so eine gute Voraussetzung für Studium und Beruf.
  10. Latein ist als logisch aufgebaute Sprache eine Schule des Denkens.
Latein als zweite Fremdsprache am Richard-Wagner-Gymnasium

Latein als zweite Fremdsprache beginnt am RWG in der 6. Jahrgangsstufe. Lateinkenntnisse bieten eine gute Grundlage für das Erlernen von Italienisch oder Spanisch im Sprachlichen Schulzweig, der ab der 8. Klasse beginnt.

Der Lateinunterricht kann in der 10. Klasse abgeschlossen werden. Latein wird am RWG jedoch auch regelmäßig in der Oberstufe angeboten, sei es als sprachliches Unterrichtsfach in der Q 11 und Q 12 oder im Rahmen der P- und W-Seminare. Hier gibt es immer interessante Themen. Auch als Abiturfach kann Latein gewählt werden: Es bietet dann eine interessante Alternative oder Ergänzung zu den modernen Fremdsprachen.

Exkursionen helfen, einen Einblick in die römische Kultur zu gewinnen.

Exkursionen helfen, einen Einblick
in die römische Kultur zu gewinnen.

Projekte und Exkursionen:

Oft ist es den Schülern nicht bewusst, dass das römische Imperium lange fast vor unserer Haustür begann: In Weißenburg, nur wenige Kilometer südlich von Nürnberg, verlief der Limes, der die Welt der römischen Kultur von der der Germanen trennte. Es ist deshalb nicht schwer, in unserer Umgebung die Spuren der Römer zu erforschen. Dafür gibt es in der 6. Jahrgangsstufe ein fächerübergreifendes Projekt: „Die Römer in Bayern“.

Es wird in Zusammenarbeit mit den Fächern Geschichte, Kunst und Religion durchgeführt. Ziel der Exkursion ist das Altmühltal. Es geht nach Kipfenberg ins Römer- und Bajuwaren Museum und nach Möckenlohe zu einer villa rustica. Hier erlebt man neben den kulturellen Sehenswürdigkeiten als besondere Attraktion Tiere, die die alten Römer schon kannten. Wissen um die Antike wird so anschaulich vermittelt, zum Beispiel wenn es um die Mode im römischen Reich geht (s. Foto).

Das Latinum

Das kleine Latinum gilt als nach der 9. Jahrgangsstufe erworben, das großes Latinum nach der 10 Jahrgangsstufe. Eine gesonderte Prüfung ist hierfür nicht erforderlich. Die Fortgangsnote in Latein muss mindestens „ausreichend“ sein.

Das Latinum ist nach wie vor Bedingung für viele Studiengänge wie zum Beispiel Deutsch, Geschichte, Kunstgeschichte, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Theologie und natürlich Latein.

Nachhilfe

Eine kostengünstige und einfache Lösung ist oft durch gute Lateinschüler unserer Schule möglich. Gerne können unsere Lateinlehrer auch Kontakte dafür vermitteln und beraten.

Weiterführende Links:
Verwendetes Lehrwerk:

Cursus B (I – III)