Schulleben

Besuch im Landtag

Besuch im Hohen Haus

Besuch im Hohen Haus

Am Mittwoch, den 16. 2. 2016, fand für die 10. Klassen des Sozialen Zweigs eine Fahrt zum Bayerischen Landtag in München statt. Die Fahrt wurde von Frau Reim organisiert, welche jedoch leider kurzfristig verhindert war. Herr Schraml übernahm dann die Leitung.

Bereits um 8 Uhr morgens war der Bus, gefüllt mit den Sozialkunde-Schülern, auf dem Weg. Nach einem kurzen Stop kamen wir um 11 Uhr im Landtag an und wurden von unserer Führerin, Frau Siebert, mit einem Mittagsessen in der Cafeteria empfangen. Das Gebäude ragt auf einem kleinen Berg oberhalb Münchens hervor. Es ist groß und edel eingerichtet. Im Inneren hat das Maximilianeum zudem eine große Halle mit ansehnlichen Bildern. Hohe Fenster und mehrere Stockwerke wirken sehr vornehm, aber alles ist passend eingerichtet.

Nach dem Essen wurden wir in eine der gerade tagenden Ausschuss-Sitzungen gebracht. Es handelte sich hierbei um den Ausschuss für die Belange des öffentlichen Dienstes. In einer hufeisenförmigen Sitzordnung saßen die Abgeordneten der Regierungspartei und der Opposition (CSU, Die Grünen, Freie Wähler, SPD) und an der Stirnseite die Vorsitzenden, die den Ausschuss leiten; hier vor allem der Ausschuss-Vorsitzende Herr Meyer von den Freien Wählern. Zusätzlich gab es einen Stenographen, der in Kurzschrift Protokoll führte. Abgestimmt wurde über verschiedene Anträge der Parteien, wie z.B. eine sofortige Entlastung von Polizeibehörden oder der Antrag zum verstärkten Einstellen von Lehrern mit Migrationshintergrund.

Nach einer Stunde ging es weiter zur Besichtigung des Gebäudes. Vor allem lernten wir vieles über die Kunstwerke, die überall ausgestellt sind. Ebenfalls besuchten wir den großen Plenarsaal mit seinen vielen Sitzplätzen und dem Sitzungspodest. Besonders die Stühle gefielen uns sehr, einerseits weil wir ein wenig müde waren, anderereseits weil wir uns in die Rolle der Abgeordneten einfühlen konnten. Als Erinnerung machten wir ein gemeinsames Gruppenfoto vor dem Rednerpult.

Anschließend lernten wir Frau Brendel-Fischer, Herr Scheunenstuhl und den uns vom Aussschuss bereits bekannten Herrn Meyer noch persönlich kennen. Wir hatten Fragen vorbereitet, die wir nun stellten. Unter anderem interessierten wir uns, ob eine Legislaturperiode von 5 Jahren angemessen sei, was alle drei einstimmig bejahten, da es bereits ein Jahr vor den Wahlen zu vorbereitungen für den Wahlkampf kommt und es somit ohnehin keine vollen fünf Sitzungsjahre sind. Auch sprachen wir über die Verteilung der Männer und Frauen bei den Abgeordneten, da sich noch immer mehr Männer als Frauen sich für den Beruf des Abgeordneten interessieren. Meinungsverschiedenheiten Kamen auf, als wir fragten, ob es Nachteile gibt, wenn man in Bayern aus einer anderen Region als aus Oberbayern kommt.

Nach dieser sehr spannenden Diskussion war es Zeit zu für den Heimweg. Geschafft kamen wir gegen 18 Uhr wieder am RWG an und fuhren mit unseren Eindrücken nach Hause.

Christina Revenko