Schulleben

So is(s)t die Welt – kulinarische Reise durch die Kontinente

Mitglieder des P-Seminars

Unter diesem Thema stand unser diesjähriges P-Seminar Geographie/Kochen. Das Seminar bestand aus 18 Schülerinnen und unseren Lehrern Frau Hupe und Herr Schill. Unser Ziel war es, einen Abend zu gestalten, an dem wir ein sechsgängiges Menü kochen wollten. Jeweils einer dieser Gänge sollte aus den folgenden Kontinenten stammen: Afrika, Asien, Australien und Ozeanien, Nordamerika, Südamerika und Europa. Zu den Gerichten sollten die Gäste immer auch einige Informationen über den Kontinent, die Kultur und die Kulinarik bekommen. Mit diesem Ziel vor Augen starteten wir in die Vorbereitungsphase. Zuerst recherchierten wir im Internet nach den Gerichten für die Kontinente. Unser Ziel war es zwar, typische Gerichte zu kochen, jedoch sollten diese eher unbekannter in Deutschland sein. So wurden es für Nordamerika zum Beispiel keine Burger und Pommes, sondern Hawaiian Rolls, süße Brötchen, die mit Schinken und Käse belegt werden. Als jedes Team für seinen Kontinent einige Gerichte gefunden hatte, machten wir uns ans Probekochen, um die beste Speise zu finden. Es wurde viel probiert, einiges über den Haufen geworfen und bessere Rezepte gefunden. Als wir das geschafft hatten, einigten wir uns auf einen ersten Menü-Entwurf. Um eine passende Reihenfolge zu finden, beschlossen wir, an einem Nachmittag alle Gerichte auf einmal zu kochen. Gesagt getan, am Montag, den 20. Mai 2019 trafen wir uns alle in der Schulküche und bereiteten das ganze Menü einmal zu.

Das Koch-Team beim Einsatz

Es war gar nicht so einfach, die richtige Reihenfolge zu finden, denn wir wollten eine gute Abwechslung zwischen warm und kalt und leichten und eher teigig, schwereren Gerichten finden. Doch am Ende stand unser fertiges Menü. Nun mussten noch einige finanzielle Dinge wie der Preis der Karten und ähnliches geklärt werden. Auch musste der geographische Teil unseres Seminars, die Präsentation über die Gerichte, fertig werden. Da wir nun eine gute Ansammlung an Rezepten hatten, beschlossen wir daraus ein Kochbuch zu machen und dieses zu verkaufen. Über die Sommerferien war also einiges zu tun. Als wir alle erholt aus den Ferien zurückkamen, blieb uns nur noch etwa ein Monat bis zu dem Abend, an dem unser Event stattfinden sollte.

Die-Präsentation-über-die-verschiedenen-Kontinente-war-ein-wichtiger-Teil-des-Abends

Endspurt war also angesagt! Wir klärten nun die letzten organisatorischen Dinge ab und fingen mit dem Kartenverkauf an. Neben einigen Eltern wollten auch viele Lehrer an unserer kulinarischen Weltreise teilnehmen. An dem Tag bevor unser Abend stattfand, kauften wir die riesige Menge an Lebensmitteln und Getränken ein. Unsere Einkäufe füllten fast ein ganzes Auto. Währenddessen wurde im Essensraum in der Schule schon aufgebaut und dekoriert. Und dann war es soweit, am Donnerstag, den 18. Oktober 2019 fand die kulinarische Reise statt. Die ersten Teams fingen schon um elf Uhr an zu kochen, sodass der Abend pünktlich um 18 Uhr mit einem Sektempfang beginnen konnte. Gegen 18.30 Uhr bewegten sich die Gäste langsam in den Essensraum, wo sie von den beiden Moderatorinnen, die mit der Geographie – Präsentation durch den Abend führten, begrüßt wurden. Der erste Gang war ein australischer Meat Pie, dann kam asiatisches Gimbap, eine Art koreanisches Sushi.

24mal südamerikanischer Brotpudding

Als dritter Gang gab es amerikanische Hawaiian Rolls, auf die ein mediterraner Salat mit Tintenfischen folgte. Die Hauptspeise bestand aus einem afrikanischen Erdnusseintopf und den Nachtisch bildete ein südamerikanischer Brotpudding. Die Gerichte wurden stilecht von einem Serviceteam aus Schülerinnen serviert, welches sich den gesamten Abend um die Gäste kümmerte. In der Küche ging es manchmal etwas hektisch zu, doch mit viel Teamwork und Gelassenheit gingen alle Gänge gut und rechtzeitig raus. Nachdem das ganze Menü serviert war, war die Erleichterung groß den Abend ohne größere Missgeschicke überstanden zu haben. Von den Gästen erhielten wir viel Lob, Applaus und den ein oder anderen Wunsch nach einer Wiederholung.

Als wir uns am nächsten Tag zum Aufräumen trafen, merkten wir jedoch, wie anstrengend er auch gewesen war. Müde und erschöpft bauten wir noch ab, spülten ab, räumten Spülmaschinen ein und aus usw. Für uns war unser P-Seminar ein voller Erfolg, bei dem wir trotz des großen Aufwandes auch eine Menge Spaß hatten. Wir bedanken uns bei unseren Gästen und bei denjenigen, die uns bei der Verwirklichung unseres P-Seminars unterstützt haben. Besonders jedoch bei Frau Hupe und Herrn Schill, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite standen.

Clara Weidekamm, Q12