Schulleben

Halleluja und Hosianna

Die Christuskirche ertönte mit weihnachtlicher Musik.

Was gibt es Schöneres vor dem Fest als etwas Besinnung im allgemeinen Weihnachtstrubel? Nichts ist dazu besser geeignet als ein festliches Konzert, wie es unsere Schule in der Christuskirche bot.

Für alle Besucher war es die Gelegenheit, in sich zu gehen und den Melodien und Liedern zu lauschen, die im Gotteshaus vorgetragen wurden. Für eine festliche Eröffnung sorgte unsere Bläsergruppe, bevor traditionelle Weihnachtslieder wie „Süßer die Glocken nie klingen“ oder „Stille Nacht“ erklangen. Besonders die Gesangssolistinnen Franziska und Veronika Dillinger, Florencia Guerrero, Helene Hacker und Anna Koch, aber auch Juliane Kertsch mit ihrem Harfensolo verzückten alle.

Cello und Gesang harmonierten prächtig.

Das gilt auch für Selen Güs, Jenny Schill und Jonathan Renelt, die als Solisten Georg Philipp Telemanns „Hosianna dem Sohne Davids“ sangen, begleitet von Therese Giese am Cello und von Luise Kania und Ulrike Mehling auf den Blockflöten. Als Solistin spielte Therese Giese das Prélude aus der Suite G-Dur von Johann Sebastian Bach.

Die Gitarren. und Blockflötengruppen spielten abwechselnd.

Ebenfalls zum Gelingen des Abends trugen die Orchestergruppen bei. Die Blockflötengruppe hatte mit Hilfe von Vera Hoffmann und Luca Ossendorf eine Suite von Paul Peuerl vorbereitet, – ein, wie es zum Abend passte, besinnliches und eher stilles Stück.

Die Querflöten hatten ihren eigenen Auftritt und verstärkten das Orchester.

Das Querflötenensemble – eine stolze Reihe von einem guten Dutzend Flötistinnen aus den verschiedenen Jahrgangsstufen – hatte sich die „Pastorale“ von Arcangelo Corelli vorgenommen. Stolz können die Musiklehrer auch auf das Orchester sein. Selbstbewusst, sicher und sauber spielte es den „Hirtentanz“ von Natalia Baklanowa – ein sehr heiteres und rhythmisches Musikstück, das einen wirkungsvollen Gegensatz zu den eher feierlichen Weisen bildete.

Auch ein Harfensolo erklang bei dem Konzert.

Weitere Höhepunkte waren zweifelsohne Johann Sebastian Bachs Kantate „Schafe können sicher weiden“ mit Nike Hellbach als Gesangssolistin (Sopran), begleitet von Saskia Milne am Violoncello und von Luise Kania und Ulrike Mehling auf den Blockflöten, sowie der eindrucksvolle Soloauftritt, den Jannis Wachs (Bariton) mit „Die Könige“ von Peter Cornelius hatte.

Die Chöre sangen voller Inbrunst klassische Weihnachtsmusik.

Herausragend waren – man ist fast versucht zu sagen wie immer – die Chöre. Mit ihren kräftigen Stimmen eroberten sie nicht nur die höchsten Höhen, sondern auch die Herzen der Zuhörer, sei es mit moderneren Tönen wie Mark Hayes „And The Father Will Dance“ oder mit ihrem klassischen Chorgesang. Wer gemeint hätte, mit Georg Friedrich Händels berühmten „Halleluja“ aus dem Messias-Oratorium sei der Höhepunkt des Konzertes erreicht, wurde eines besseren belehrt: Joseph Ignaz Schnabels „Transeamus usque Bethlehem“ entließ alle Besucher mit dem Gefühl etwas Besonders erlebt zu haben.

Für die Vorbereitung und die Leitung ist zu danken: Albert Hubert, Gerlinde Nerlich, Wolfgang Mehl, Judith Fink-Porr, Ulrike, Florian und Helmut Mehling.