Schulleben

Phantasievolle Modekreationen

Mode zu kreieren und selbst vorzuführen ist für viele ein schöner Traum.

In einer Modenschau präsentierte das P-Seminar Kunst seine Kreationen. Lassen Sie sich an den Laufsteg in der Aula entführen.

Das Rockabilly-Kleid

Das Rockabilly-Kleid

Unseren ersten Stopp werden wir in Amerika, dem Land der Träume und der Freiheit einlegen. Die amerikanische Kultur besitzt viele Facetten, eine davon ist die ausgeprägte Tanzkultur. Das Kleid der Schülerin Annabel Bär ist besonders vom Tanzstil der 50er und 60er Jahren beeinflusst. Hierbei war es modern Tellerröcke mit auffallenden Mustern und sogenannte Rockabilly Kleider zu tragen. Der Rockabilly Stil verwand nach und nach als Tanzrichtung und wurde eine Modeerscheinung. Typisch waren hier Haarbänder, Tattoos sowie ein auffallendes Styling. Annabells Kleid besitzt als Besonderheit eine Corsage mit rotem Samtband, Spitze und Blumen am Rücken. Bitte schnallen sie sich an, wir bereiten uns auf die Landung vor!

Das Flamenco-Kleid

Das Flamenco-Kleid

Unser nächster Halt ist das wunderschöne Spanien. Hier lege ich Ihnen als besondere Sehenswürdigkeiten Barcelona und Valencia ans Herz, wo sich die typische spanische Lebens- und Tanzfreude vorfinden lässt. Das Kleid der Schülerin Laura Matusche orientiert sich speziell am Flamenco- dem wohl typischsten Tanzstil Spaniens. Entsprechend wurden die Farben Orange und Rot gewählt, die symbolisch für die Orangenplantagen und Pomeranzen sowie das feurige Temperament der Spanier steht. Stellvertretend für die Blütenpracht des heimischen Hisbiskus wurden auf das Kostüm Blumen angebracht. Ich bitte sie nun nicht mehr aufzustehen, da wir in Kürze zur Landung ansetzen!

Das Bollywoodkleid

Das Bolywood-Kleid

Meine Damen und Herren, als nächsten Halt erreichen wir Indien. Dieses Land beeindruckt vor allem durch seine vielfältige Landschaft, zu der das große Himalaya Gebirge und der große Fluss Ganges gehören. Für uns Europäer gehören zur indischen Kultur besonders die bunten Gewänder, die man aus Bollywood Filmen kennt. Dazu gehört ganz speziell der Sari, ebenso wie die Haremshose. Die Haremshose besitzt ihren Ursprung im arabischen und nordasiatischen Raum, wo sie schon seit vielen Jahrhunderten von modebewussten Männern und Frauen getragen wird. In Anlehnung an diese Kultur entwarf die Schülerin Lisa Kropf ein Outfit, welches aus einer Haremshose, aus einem fließenden türkisen Stoff und einem dunkelblauen Oberteil besteht. Die Farben greifen Motive wie die unendlichen Weiten Indiens und des Indischen Ozeans auf. Machen sie sich bereit- Wir landen in Kürze!

Der Drachen-Kimono

Der Drachenkimono

Der nächste Kontinent, den wir bereisen werden ist Asien. Zur traditionellen Kleidung Japans und China gehört der Kimono, der eine jahrhundertelange Geschichte besitzt. Die klassischen Farben des Kimonos sind Rot und Gold, welche charakteristisch für das chinesische Neujahrsfest sind. Traditionell werden zu diesem besonderen Anlass rote Laternen aufgehängt. Gleichzeitig verkleiden sich die Menschen in goldenen Drachenkostümen, da der Drache eine große Bedeutung in der chinesischen Kultur spielt. Die Schülerin Lisa Rieß präsentiert ihren Kimono als eine moderne Interpretation, da der traditionell breite Gürtel hier eher schmal gehalten ist um den vollen Fokus auf die Ärmel zu halten. Die Vermischung der Kulturen China und Japan wird auch hier wieder deutlich, da sowohl das traditionelle Drachenmotiv als auch die Blüten des japanischen Kirschbaumes auf den Ärmeln zu finden ist. Meine Damen und Herren ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt!

Kleider aus Tausend und einer Nacht

Kleid aus Tausend und einer Nacht

Unser nächstes Ziel auf unserer Weltreise ist der Orient. Hierbei werden sie sicher sofort an Märchen wie „Aladin“ oder „1001 Nacht“ denken. An diesen Geschichten orientieren sich auch die nächsten Kleider. Das erste Kleid wird von der Schülerin Melissa Herek präsentiert, deren Wurzeln teils selbst im Orient entspringen. Ihr großes Interesse an den verschiedenen Kulturen und Traditionen ließ sie in ihr Kleid einfließen, welches einen traditionellen indisch-pakistanischen Festtagsrock darstellt. Zudem lassen sich Elemente aus dem osmanischen Reich, wie dem Turban und dem hochgeschlossenen Oberteil wiederfinden. Die Farbe rot wird meist anlässlich zu Hochzeiten getragen. Der traditionelle Schmuck sowie Henna-Bemalungen und das sogenannte Dubatta Tuch auf den Schultern runden die Präsentation ab. Sehr geehrte Gäste ich freue mich sie im Orient begrüßen zu dürfen!

Ein traditionelles Wüstengewand

Wüstengewand

Die Schülerin Amelie Rohmer ließ sich ebenfalls von der orientalischen Kultur inspirieren, wobei sie allerdings eine moderne Interpretation kreierte. Die dunklen Farben des Oberteils und des Rocks erinnern an traditionelle Wüstengewänder. Gleichzeitig entsteht ein Gegensatz da die goldenen Ornamente einen Kontrast zum dunklen Untergrund bilden. Als modernes Element ist der Schnitt des Kleides zu nennen. Von Vorne ist das Kleid hochgeschlossen und schlicht, während der Rücken frei liegt und sich somit vom traditionellen Schnitt abhebt. Die auf dem Rücken gekreuzten Träger geben dem feierlichen Kleid einen verspielten Akzent. Der Schmuck ist passend zu den goldenen Ornamenten ebenfalls in Gold gehalten.

Das Kleid der Schattenjägerin

Das Kleid der Schattenjägerin

Meine Damen und Herren wir verlassen den Orient. Da wir nun so viel über Kulturen gesprochen haben, möchte ich Ihnen aber nicht Mythen enthalten, die in der ganzen Welt existieren und Teile der Kultur ausmachen. Hierzu gehört die Kultur der Schattenjäger, dessen Mythos sich 1000 nach Christus gebildet hat.
Diese Legende besagt, dass sogenannte Schattenjäger, eine Verbindung aus Menschen und Engel in der Schattenwelt leben, um die Menschheit zu beschützen. Das Kleid von Antonia Schneider ist von diesem Mythos inspiriert, weswegen sie dunkle Farben wie blau und schwarz wählte. Da die Schattenjäger Krieger sind und ihr Leben dem Kampf widmen, besitzt der Rock eine offene Seite, was im Duell praktisch ist. Eine moderne modische Note bekommt das Kleid durch das rückenfreie Oberteil.

Das Henna-Kleid

Das Henna-Kleid

Das nächste Kleid von Luisa Cronenberg weist Ähnlichkeiten zu einem türkischen Henna Kleid aufweisen. Diese Art von Kleid wird normalerweise an Junggesellinenabschieden getragen, wobei die Farbe Rot symbolisch für die Liebe steht. Durch das Spitzenoberteil bekommt das Kleid interessante Details ebenso wie mit dem fließenden Rock, der das Traditionelle repräsentiert.

Zu danken ist allen Mitwirkenden der Schulgemeinschaft, die diese Aufführung zum Erfolg brachten: dem P-Seminar Medientechnik von Herrn F. Mehling, den Schülern aus der Q12, die bei der Moderation und dem Lauf auf dem Laufsteg mithalfen, sowie Schülerinnen der Klassen 7b und 10a die ebenfalls Hüte präsentierten.

Die Fotos wurden von Mitgliedern der Foto AG aus der Klasse 10 und dem Profilfach Photografie der Q12 aufgenommen.

Amelie Rohmer / Anne Gerdes