Schulleben

Besuch im Bayerischen Landtag

Unsere SWGler konnten ausprobieren, wie es sich im LAndtag so sitzt.

Der sozialwissenschaftliche Zweig der 10. Klassen besuchte den bayrischen Landtag in München. Hier ist ein Bericht der Teilnehmer.

Nach der längeren Busfahrt kamen wir im Landtag an und mussten zuerst unsere Jacken und Handys kontrollieren lassen. Anschließend erhielten wir ein leckeres Mittagessen im Landtagsrestaurant. Gleich nach dem Essen fing unsere Führung durch das Maximilianeum an, die mit der Besichtigung des Plenarsaals durch Frau Sieber begann. Dort durften wir sogar auf den Sitzen Platz nehmen, was, wie wir finden, eines der vielen Highlights des Tages war.

Angesichts der Tatsache, dass wir den Plenarsaal bislang nur auf Bildern und Videos sehen konnten, wirkte er in Wirklichkeit umso beeindruckender. Während wir auf den Plenarstühlen saßen, erklärte uns unsere Führerin, auf welchen Plätze welche Partei und welcher Politiker bisher saß und wie sich die Sitzordnung nun nach der letzten Landtagswahl für die 18. Legislaturperiode verändern würde.

Durch die Juniorwahl waren mit der Landtagswahl und ihrem Ergebnis bestens vertraut und konnten so an viele Informationen, die uns Frau Sieber gab, problemlos anknüpfen.

Der Plenarsaal des Landtages ist ein durchaus eindrucksvoller Raum.

Zu unserem Erstaunen durften wir dort alles fotografieren, was wir auch eifrig taten. Nun verließen wir den Plenarsaal wieder und unsere Führung ging weiter im Lesesaal. Auch dort durften wir Platz nehmen und während wir der Dame vom Besucherdienst zuhörten, die vielen alten Gemälde des Raumes begutachten. Auch die Wände der folgenden Säle des Maximilianeum waren mit großen, riesigen historischen Gemälden geschmückt. Parallel zu den vielen optischen Eindrücken, wurde es auch akustisch nicht langweilig. So erfuhren wir beispielsweise im Steinernen Saal am prächtigen Treppenhaus des Gebäudes noch sehr viel zur Geschichte des bayrischen Landtags und zur Maximilianeumsstiftung, so zum Beispiel wofür die einzelnen Räumlichkeiten ursprünglich errichtet wurden, wie das Maximilianeum zu seinem Namen kam und warum das Gebäude überhaupt gebaut worden war. Ebenso erfuhren wir, dass das Maximilianeum heutzutage nicht nur das Zentrum der bayrischen Landesregierung ist, sondern auch als Wohnheim für Studenten der Münchener Universität dient. Jedoch muss man dafür einen exzellenten Abiturschnitt und einige Aufnahmegespräche erfolgreich absolvieren.

Besonders interessant war die ausgestellte Glasvitrine, in der sich Objekte befanden, die bei Legung des Grundsteins im Jahr 1857 in einer Kiste vergraben worden waren und erst vor einigen Jahren zufällig entdeckt wurden, da man eine Tiefgarage anbauen wollte. In der Vitrine befanden sich neben einigen Papieren auch noch eine alte Modelleisenbahn, da König Max II. ein großer Fan der Eisenbahn war. An dieser Stelle neigte sich unsere Führung dem Ende zu und ein wenig später wir verließen mit vielen neuen Eindrücken das prachtvolle Gebäude. Da unsere Führung etwas kürzer andauerte als erwartet, hatten wir sogar noch etwas Zeit, uns frei in der Münchener Innenstadt zu bewegen, bis wir am frühen Abend wieder die Heimfahrt antraten. Gegen 20 Uhr kamen wir alle wieder unversehrt und mit vielen neuen Eindrücken und Informationen in Bayreuth an.

Abschließend kann man sagen, dass wir mit sehr positiven Erinnerungen auf diesen Tag zurückblicken und wir würden uns freuen, wenn wir auch in Zukunft noch ähnliche Exkursionen wie diese erleben könnten.

Franziska Sommerer, Alisa Ackermann, 10a