Schulleben

So schön kann Schule sein

Einen relaxten Tag am Pool bei schönem Sonnenschein – was will man mehr?

Einen coolen Beach-Sommer-Bade-Vormittag konnten unsere Schülerinnen und Schüler im Kreuzsteinbad genießen.

Die Aktion war als Dankeschön für das mustergültige Engagement bei der 150-Jahr-Feier im letzten Jahr gedacht und eine rundum gelungene Sache. Wer morgens ob der kühlen Witterung und des bewölkten Himmels noch Zweifel hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt, denn schon kurz nach neun hatte sich die Vormittagssonne durchgesetzt und das Kreuzsteinbad in ein warmes Sommerlicht getaucht.

Die meisten hatten sich gleich zu kleinen Gruppen zusammengefunden.

Die Schülerschaft hatte es sich schon auf dem Rasen klassenweise oder in kleineren Grüppchen gemütlich gemacht und sich auf den mitgebrachten Decken ausgebreitet. Hier konnte man ganz entspannt miteinander quatschen, Karten spielen, etwas essen, naschen oder trinken oder einfach nur relaxen und sich von der coolen Beach-Musik berieseln lassen, die im Bad erklang und für das passende Urlaubsfeeling sorgte.

Das gute alte UNO-Spiel bereitet auch den Größeren noch immer viel Freude.

Als dem Höhepunkt des Vormittags fieberten alle dem großen Wassersprung-Wettbewerb entgegen: Vom Fünf-Meter-Brett aus galt es einen möglichst kreativen Sprung ins kühle Nass hinzulegen und tatsächlich hatten sich gut und gerne zwei Dutzend Kandidaten als Teilnehmer gefunden: Mädchen und Jungs wollten es wagen, Fünftklässler ebenso wie gestandene Q11-ler. Nur einige Wenige hatten vielleicht doch im letzten Moment Bammel bekommen und sich diskret von der Starter-Liste wieder streichen lassen.

Damit die Teilnehmerzahl trotzdem aufging, war Frau Rüger ganz spontan eingesprungen und hatte für ihre persönlichen Kreativ-Sprünge viel Applaus auf ihrer Seite: Der trug immerhin bis in die zweite Ausscheidungsrunde, während es Herr Bauer der Fußballnationalmannschaft gleich tat und schon nach der Vorrunde den Schülern den Vortritt lassen musste. Dabei waren seine geschraubten Platschsprünge durchaus sehenswert.

Gefragt war bei den Sprüngen Kreativität und Einfallsreichtum.

Gesprungen wurde immer paarweise im Ausscheidungsmodus, weiter kam, wer den meisten Applaus erhielt. Ob der sich an der Höhe der erzeugten Wasserfontäne bemaß, an der Eleganz der gehockten oder geschraubten Drehungen oder einfach der Sympathie, sei dahingestellt. Am Ende, darin war sich das tobende Publikum einig, hatte Danny Werwein gewonnen, Klasse 5c: Er zeigte bei seinen vielen Sprüngen auf dem Weg bis ins Finale, dass er witzig springen konnte, aber, wenn er wollte, auch einfach gut. Ein kleiner Goldpokal war der Lohn der Mühe.

Das Kreuzsteinbad hat zwei wunderschöne Volleyball-Plätze.

Auch sonst war während des Sommer-Vergnügens der Sport groß gefragt. Ganz hinten im Kreuzsteinbad konnten sich die Beach-Volleyballer austoben: Auf zwei gut gepflegten Plätzen fanden mitunter hat umkämpfte Matches statt, bei denen die Schüler und Schülerinnen zeigen, was sie alles können.

Des einen Freud – das anderen Leid: Beim Tor ärgert sich meist der Torwart.

Gleich daneben standen zwei Fußballtore für alle, die lieber kicken wollten. Fit machen konnten sie sich durch allerlei Geschicklichkeitsübungen, wenn es darum ging, mit dem Ball am Fuß einen Hindernisparcours zu absolvieren.

Unter dem Korb gab es sehenswerte Dribblings.

Für die Freunde der großen, schnellen Gummikugel war der Basketballplatz da: Man konnte hier kleine Spiele austragen oder einfach nur das Dribbling oder der Versenken der Bälle im Korb üben. Auch das ging ganz ohne Stress, Zoff und Streit, denn man wollte ja einen relaxten, schönen Vormittag haben.

Am schönsten war das Wellenbad.

Und zu dem gehörte natürlich der Badespaß. Der durfte im Kreuzsteinbad nicht zu kurz kommen. Bei dem warmen Sonnenschein war es eine Lust, im Wellenbad eine kleine Abkühlung zu suchen oder auf der großen Rutsche ins kühle Nass hinunterzugleiten. So verging die Zeit wie im Flug und als die Mittagsstunde gekommen war, entschlossen sich viele spontan, noch zu bleiben. So schön kann Schule sein.