Schulleben

Spitzenergebnis beim Fremdsprachenwettbewerb

Teilnehmer aus ganz Deutschland waren in der Finalrunde angetreten.

In der Endrunde des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen, die Ende September im baden-württembergischen Rastatt mit 48 Teilnehmern stattfand, konnte Fabian Lucas (Q12) das RWG mehr als würdig vertreten und erzielte einen absolut herausragenden 4. Platz.

Wir gratulieren Fabian ganz herzlich zu diesem tollem Erfolg, mit dem er sein Können beim Wettbewerb Solo Plus in gleich drei (!) Fremdsprachen (Latein, Englisch, Spanisch) eindrucksvoll untermauerte! Mit dem Anerkennungspreis platzierte sich unser äußerst sprachbegabter Oberstufenschüler inmitten weiterer Preisträger aus dem gesamten Bundesgebiet – was für eine grandiose Leistung!

Hier Fabians eigener Bericht vom Wochenende der Preisverleihung:

„Nachdem die ersten beiden Runden schon eine ganze Weile, sprich mehrere Monate, hinter mir lagen, war schließlich eine E-Mail eingetrudelt, die mich im ersten Moment etwas sprach- beziehungsweise ratlos zurückließ. Diese beinhaltete nämlich nichts Geringeres als die Einladung zur Finalrunde, welche im baden-württembergischen Rastatt nahe der französischen Grenze stattfinden sollte.
Endrunde des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen. Klingt doch beim ersten Hören wie irgendeine ziemlich seriöse Angelegenheit. Ein Haufen hochintelligenter Menschen sitzt mit noch mindestens drei Mal so intelligenten, ernst dreinblickenden Doktoren und Professoren in einem stickigen Klassenzimmer zusammengepfercht herum und löst dort über Stunden und Tage ellenlange Klausuren… Tatsächlich?? Nein! Meine Mitstreiter an diesem Wochenende machten einen sehr aufgeschlossenen und freundlichen Eindruck. Es wurde auch das Thema für das diesjährige Gruppenprojekt bekanntgegeben: Man solle mittels einer Theater-, Film- oder kombinierten Präsentation aufzeigen, warum die Stadt unserer Gastgeber, Rastatt, der „Nabel der Welt“ sei. Die Deadline war für Sonntag um 14 Uhr angelegt. Ergo blieben theoretisch 44 Stunden, um ein sporadisches Drehbuch zu schreiben, Texte zu lernen und Filmsequenzen zu drehen und zu schneiden. Zieht man nämlich eine zeitlich nicht unerhebliche Zahl von Prüfungsgesprächen, einen TOEFL-Test, sowie niedere menschliche Bedürfnisse, wie Schlaf und Nahrungsaufnahme ab, sieht man diesen Zeitrahmen rapide zusammenschrumpfen.

Und auch die Einzelgespräche hielten eine Überraschung parat: Diese bestand darin, dass ich unserem ehemaligen Spanischlehrer am RWG, Herrn Dr. Stößlein, begegnete, der dann tatsächlich auch als Prüfer beim Bundeswettbewerb zugange war. So durfte ich ein sehr angenehmes zehnminütiges Gespräch mit ihm absolvieren.

Die Preisverleihung am nächsten Tag war dann nur noch die Krönung eines wunderbaren Wochenendes mit vielen Impressionen und neuen Kontakten sowie die Entschädigung für so manche Strapaze. Ich für meinen Teil erhielt dort einen der vierten Plätze, den ich einerseits mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge entgegennahm, da dies auch bedeutete, dass ich ab nun mit den Leuten, die ich dort kennen und schätzen gelernt habe, nur noch virtuellen Kontakt via WhatsApp werde pflegen können.“