Schulleben

Häkeln für die Heuler

Hier war das Rwgal noch voller RWG-Robben

Einen besonderen Höhepunkt der Nordsee-Exkursion unserer Fünftklässler stellt der Besuch der Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog dar.

In der neu gestalteten und erweiterten Anlage können Seehunde und Kegelrobben aus nächster Nähe beobachtet und vielfältige Informationen über ihre Lebensweise erworben werden. Die Seehundaufzuchtstation in Friedrichskoog finanziert ihren Betrieb ausschließlich über Eintrittsgelder und Spenden. Damit müssen die Mitarbeiter, Futter- und Tierarztkosten sowie die Instandhaltung der gesamten Anlage bezahlt werden. Seit 2016 beteiligt sich das RWG an der Aktion „Häkeln für Heuler“. Heuler sind dauerhaft von der Mutter getrennte Seehunde, die am Strand gefunden wurden und in die Station zur medizinischen Versorgung und Aufzucht gebracht werden. Später werden die jungen Seehunde wieder in der Nordsee ausgewildert. Zurzeit befinden sich 243 Jungtiere in der Obhut der Seehundaufzuchtstation.

Ziel der Aktion „Häkeln für Heuler“ ist es, die Arbeit der Station zusätzlich zu unterstützen. Das ganze zurückliegende Jahr wurden von Schülerinnen und Schülern des RWG und deren Mütter und Omas Seehunde und andere Meerestiere gehäkelt. Zusätzlich wurde auch die Ganztagesbetreuung aktiv und stellte Robbenmagnete und Seehundbleistifte her.

Frau Hofmann übergab die Häkelrobben an die Seehndstation.

Beim diesjährigen Besuch der Seehundaufzuchtstation konnte ein großer Karton mit den Ergebnissen der Häkel- und Bastelaktion an die dortigen Mitarbeiter übergeben werden. Sie werden dort im hauseigenen Laden verkauft und kommen zu 100 Prozent den Heulern zugute.

Kaum waren die 5. Klassen wieder zurück in Bayreuth, erreichte das RWG eine mail von der Seehundstation in Friedrichskoog:
„Liebe Schülerinnen und Schüler,
hier mal ein kleines Zwischenupdate zu euren tollen Häkeln für Heuler Sachen.
Viele Robben haben schon ein neues Zuhause gefunden.
Insgesamt haben wir vom 20.07. bis 27.07.17
320,34 Euro mit euren tollen Spenden eingenommen.
Es sind nur noch wenige Robben da und Magnete und Stifte werden auch mitgenommen.
Wir freuen uns riesig über euer tolles Projekt.
Klasse Arbeit!
Noch einmal herzlichen Dank von den Robben und dem Team der Seehundstation.“