Schulleben

„Die beste Schul‘ der Welt…“

Die Aiturienten trafen sich zu einem letzten Gruppenbild.

Mit einer selbstgeschriebenen Hymne verabschiedeten sich die 74 Abiturientinnen und Abiturienten des RWG. Im Refrain machten sie ihrer alten Schule ein schönes Kompliment: Sie lobten sie als „die beste der Welt“.

Im TransMar Hotel in Bindlach kamen sie zusammen, um vorerst das letzte Mal gemeinsam zu feiern und ihre langersehnten Abiturzeugnisse entgegenzunehmen. Zuvor fand ein feierlicher Gottesdienst statt.

Die Oberstufensprecher begrüßten die Gäste und übergaben anschließend das Wort an Herrn Weber, der in seiner Glückwunschrede diesen Tag als krönenden Abschluss hervorhob.Durch das Programm leiteten souverän Viki Späth und Paul Kleineidam, die geschickt die Stimmung auflockerten und das Publikum zum Lachen brachten.

Frau Sevestre verabschiedete ihren letzten Jahrgang.

Für Frau Sevestre ist dies der letzte Jahrgang, den sie als Oberstufenkoordinatorin zum Abitur geführt hat, was sie etwas wehmütig stimmte, vor allem da ihr die Abiturienten über die vergangen zwei Jahre so ans Herz gewachsen sind. Sie gab in ihrer Rede ihren Schützlingen den Ratschlag mit auf den Weg, sich immer treu zu bleiben und stets so zu handeln, dass sie rückblickend nichts bereuen müssen.

Die Abiturienten führten selbst durch den Abend.

Stellvertretend für die Abiturienten ergriff dann Viki Späth als Oberstufensprecherin das Wort. Sie hielt eine hervorragende Rede, in der sie ein Resümee über den Werdegang am RWG, nach ihren Worten „der Mutter aller Schulen“ zog, und einzelne Stationen noch einmal in Erinnerung rief. Sie hätten sich das RWG „als zweites Zuhause gewählt“, das sie nun verlassen müssen.

Das eine Schullaufbahn nicht nur aus Lernen, sondern auch fröhlichem Beisammensein und gemeinsamen Erlebnissen besteht, zeigte der anschließende Film der Abiturfahrt vom Segeltörn in Holland.

Auch Herr Lischkowitz betonte in seiner Rede als Stellvertreter des Elternbeirats die Bedeutung des Abiturs als wichtiges Zwischenziel, das auf dem Lebensweg nun erreicht wurde und dankte den unterstützenden Eltern und Lehrern.

Schulleiterin Ursula Graf verteilte die Zeugnisse und die Preise.

„Richard, wir gehen“ – das gewählte Motto des diesjährigen Jahrgangs – begeisterte Frau Graf, da es einzigartig durch den schulspezifischen Titel ist und auch zum Ursprung des Wortes „Abitur“ passt, das „er oder sie wird weggegangen“ bedeutet. Die Schüler gehen also nicht nur freiwillig, sie hätten auch keine Wahl, denn „wir schmeißen euch heute auf feierliche Art und Weise raus“, schloss sie mit einem Schmunzeln.

Zu einem selbst gewählten Lied nahmen dann die Abiturienten stolz und voller Freude ihr Abiturzeugnis in Empfang. Insgesamt haben in diesem Jahr 73 Schülerinnen und Schüler ihr Abitur bestanden mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,3, wobei insgesamt 18 von ihnen eine eins vor dem Komma erreicht haben und zwei eine 1,0.

Mit den bunten Luftballons stiegen viele gunte Wünsche in den abendlichen Himmel.

Außerdem wurden Preise für besondere Leistungen in den einzelnen Bereichen vergeben. Nach den offiziellen Reden bedankten sich die Schüler mit einer Oscarverleihung bei den Lehrern, die sie über die Jahre hinweg besonders unterstützt haben.

Besonders gelobt wurde Frau Sevestre als „Mutter des Jahrgangs“, es sei „Luxus und wohltuend, solch eine Oberstufenkoordinatorin zu haben“. Mit einem üppigen Buffet, netten Unterhaltungen und einem abschließenden Luftballonsteigen klang dann ein rundum gelungener Abend aus.