Schulleben

Die wichtigsten Neuerungen des G9

Die wichtigsten Neuerungen im neuen G9 sind:

> Die Zahl der Wochenstunden kann dank des zusätzlichen Jahres über die gymnasiale Schulzeit hinweg um etwa 18 erweitert werden. Es kann also gründlicher gelernt werden.

> Eingeführt wird eine neu konzipierte 11. Klasse: Sie soll auf das wissenschaftliche Arbeiten und die Oberstufe vorbereiten. Hier sollen die wissenschaftspropädeutischen Seminare und die Projektseminare zur Studien- und Berufsorientierung aufnehmen.

> Dank des zusätzlichen Schuljahres kann der Nachmittagsunterricht besonders in der Unter- und Mittelstufe trotzdem deutlich reduziert werden. Es ist mehr Zeit für individuelle Hobbys, zum Beispiel im Rahmen der schulischen Wahlfächer.

> Die Verlängerung der Schulzeit bedeutet eine Stärkung der Unterrichtszeit in den Kernfächern.

> Informatik soll Pflichtunterricht in allen Ausbildungsrichtungen werden.

> Das neue Gymnasium bietet nach wie vor die Möglichkeit, das Abitur in acht Jahren zu durchlaufen.

> Schülern, die das Gymnasium nach in acht Jahren absolvieren möchten, soll es möglich sein, die 11. Klasse zu überspringen. Das dann fehlende Schuljahr soll in den beiden Jahren vorher mit Zusatzkursen kompensiert werden. Das erlaubt es zum Beispiel, leichter ein Auslandsjahr einzuschieben.

> Das neue G9 soll mit dem Schuljahr 2018/19 für die Klassen 5 und 6 gleichzeitig eingeführt werden. Bis dorthin können die Lehrpläne nachjustiert werden. Alle Schüler, die sich in diesem Jahr für das Schuljahr 2017/18 in den fünften Klassen anmelden, werden schon G-9-Kinder sein.

Was bleibt:

> Unsere Schulzweige sprachlich – sozialwissenschaftlich – wirtschaftswissenschaftlich wird es auch künftig nach der 7. Klasse geben.

(Quelle: Nordbayerischer Kurier)