Schulleben

Mit dem Zeugnis ins Kino

Mit einem gemeinsamen Kinobesuch ging für die Schülerinnen und Schüler des RWG der Zeugnisvormittag zu Ende.

Deshalb zog eine lange Schar von mehr oder weniger gut gelaunten Kindern vom RWG am Dammwäldchen ins Kinocenter auf der anderen Seite des Rings. Die Organisatoren, also die SMV und Frau Fröber von der Schulleitung, hatten sehenswerte und auch witzige Filme ausgesucht: Für die Unterstufe war es „Zoomania“, die 8. Klassen konnten am Zeugnistag den „Geilsten Tag“ erleben, die 9. und 10. Klassen wurden bei den „Hartmanns“ willkommen geheißen, für die Oberstufe war „Nebel im August“ angesagt oder „Nerve“ im englischen Original.

Alle machten es sich im großen Kinosaal bequem.

Im Kino herrschte freudige Erwartung, die mit allerlei Popcorn versüßt wurde. Natürlich kannte der eine oder andere den Film schon und natürlich kann man es mit der Auswahl nie allen recht machen. Aber das ist nicht das Entscheidende: Worum es geht, das ist, dass der Zeugnistag nicht einfach ein Schultag wie jeder andere sein soll. Er soll etwas Besonders sein, bei dem man sich nach den Anstrengungen des ersten Schulhalbjahres auch einmal eine kleine Belohnung gönnen darf und zusammen mit den anderen in der Klasse etwas unternehmen kann. Da kommt das Kino gerade recht.

Vielleicht mag dem einen oder anderen der Rucksack mit dem Zeugnis darin schwer gedrückt haben: Das Zwischenzeugnis und die mit ihm verteilten Leistungsberichte sind schließlich ehrlich und unbestechlich, besonders dort, wo sie Probleme dokumentieren. Wo dies der Fall ist, sollten sie Anlass bieten, zusammen mit den Eltern die Lage einmal ehrlich zu besprechen: Wurde richtig gelernt? Wurde überhaupt gelernt? Wurde gut genug erklärt? Wurden Anstrengungen beim Lernen durch die Leistung belohnt? Wurde vielleicht alles zu viel? Bei der Antwort auf diese Fragen helfen die Lehrer und das Beratungsteam der Schule gerne weiter und niemand sollte sich scheuen, Kontakt aufzunehmen. [zur Beratungsseite…]